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	<description>Arne &#38; Henning on Tour</description>
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		<title>Alle Jahre wieder: Die Australian Pink Floyd Show</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Aussi Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder&#8230; kommen die Aussi Floyd in eine Mehrzweckhalle in Deiner Nähe. Diesmal waren Sie mit Ihrer Exposed in the Light-Tour nach ein paar Jahren Pause wieder in der Stadthalle Bielefeld (huch, jetzt plötzlich mit gewaltigem neuem Anbau) zu &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/australian-pink-floyd-show-bielefeld-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/APFS_BI_20122.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-515" title="Australian Pink Floyd Show in Bielefeld 2012" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/APFS_BI_20122.jpg" alt="Australian Pink Floyd Show in Bielefeld 2012" width="640" height="369" /></a>Alle Jahre wieder&#8230; kommen die Aussi Floyd in eine Mehrzweckhalle in Deiner Nähe. Diesmal waren Sie mit Ihrer Exposed in the Light-Tour nach ein paar Jahren Pause wieder in der Stadthalle Bielefeld (huch, jetzt plötzlich mit gewaltigem neuem Anbau) zu sehen. Da es um die Ecke lag, schaute ich zusammen mit dem treuen Sigge-Rocktours-Kunden Oliver wieder einmal vorbei. Wie befürchtet war die Setlist nur marginal verändert gegenüber den Vorjahren.</p>
<p>Zum Glück verzichtet man diesmal auf das lächerliche <a title="Australian Pink Floyd Show in Hannover: Schwein gehabt!" href="http://www.sigge-rocktours.de/apfs-hannover/">3D-Spektakel das wir uns im Vorjahr in Hannover</a> angesehen haben. Diesmal beschränkte man sich darauf die PULSE-DVD optisch zu kopieren. Lightshow und Filme lehnten sich klar an die 94 Tour an. Die Filme sind &#8211; im Gegensatz zu früher &#8211; überwiegend keine CGI-Filme mehr sondern im Stil der 94 Tour nachgedrehte Realfilme. Hier wird versucht die Originalfilme 1:1 nachzustellen. Man schwankt zwischen &#8220;nett gemacht&#8221; und &#8220;irgendwie einfallslos aber aufwändig kopiert&#8221;.<span id="more-509"></span></p>
<p>Der Opener <em>In The Flesh</em>, der übrigens erwartungsgemäß jedem, der Roger Waters The Wall Tour live gesehen hat, nur ein müdes Gähnen entlockt, ist mit einem Animationsfilm versehen. Hier prasseln Piktogramme, Pop-Art-mäßig stilisierte Szenen aus Pulp Fiction, ein Osama bin Laden und vieles mehr auf den Zuschauer ein. Nett gemacht, aber ein Sean Evans kann einfach mehr.</p>
<p>Nach ITF folgt eine relativ überflüssige Version von<em> Take it Back</em>. Ganz grausig hier die Performance des Sängers  Alex McNamara. Mit Solosängern hat man in dieser Band kein glückliches Händchen. Schon sein Vorgänger konnte letztes Jahr in Hannover nicht überzeugen. Gitarrist  David Domminney Fowler  und Bassist Colin Wilson liefen hingegen ganz passable Gesangsleistungen ab. Warum man jemanden wie Alex McNamara zusätzlich beschäftigt bleibt schleierhaft.</p>
<p>Die Version von <em>Sorrow</em> überzeugt hingegen wieder. Hier glänzt Steve Mac an der Gitarre und über ihm zucken eindrucksvoll die Laser.</p>
<p>Bei <em>Set the Controls for the Heart of the Sun</em> fällt gleich eine uninspirierte Lightshow auf&#8230; klar, ist ja af der PULSE DVD auch nicht drauf.</p>
<p><em>What Do You Want from Me</em> gefällt in einer lässigen Version. Bei <em>High Hopes</em> (auch ganz passabel dargeboten) fällt aber wieder deutlich auf, dass Steve Mac an der Lap Steel noch meilenweit von einem David Gilmour entfernt ist.</p>
<p><em>Sheep</em> und später <em>The Fletcher Memorial Home</em> bilden zusammen mit <em>In the Flesh</em> und <em>STCFTHOTS</em> die einzigen Ausreißer aus der 94er Tour Reproduktion. Aber auch diese Versionen sind stark an die neueren Waters Touren angelehnt. Eigentlich schade, dass man sich hier so an die &#8220;sicherere Seite&#8221; hält. Bands wie The Machine bieten hier mehr Abwechslung. Lediglich bei <em>Astronomy Domine</em> versuchte man sich -allerdings etwas lieblos &#8211; an die Ummagumma Version anzunähern.</p>
<p>Zusammen mit <em>Sorrow</em> stellte die solide <em>One Of These Days</em> Version (mit rosa Riesenkänguru) sicherlich den Höhepunkt des Abends dar.   <em>Comfortably Numb</em> und <em>Run Like Hell</em> hat man sich inzwischen satt gehört.<em> Run Like Hell</em> sollte nach der Wall Tour eh nur noch Roger Waters höchstselbst aufführen.</p>
<p>Einen positiven Eindruck hinterließ der Sound. Der war bestens und deutlich über dem Niveau so manch anderer &#8220;Profi&#8221;-Bands. Hier nähert man sich definitiv Floyd Standards, was wohl Colin Norfield zu verdanken ist.</p>
<p>Alle Jahre wieder&#8230; kommen die Aussi Floyd in eine Mehrzweckhalle in der Nähe. Jedes Mal ist es wie bei einem McDonald&#8217;s Besuch: Erst fühlt man sich magisch angezogen und denkt. &#8220;<em>Ach, könnte auch mal wieder schön sein</em>&#8220;, in der Bestellschlange dann erste Zweifel und beim Essen fragt man sich schon &#8220;<em>Was mache ich hier überhaupt?</em>&#8221; Hinterher denkt man &#8220;<em>Naja, wenigstens die Pommes waren ja wieder ganz ok, aber das brauche ich jetzt auch erst mal nicht so schnell wieder</em>&#8221;<br />
<ul id="myGallery_13" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2865.jpg" alt="dscn2865" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2873.jpg" alt="dscn2873" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2883.jpg" alt="dscn2883" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2891.jpg" alt="dscn2891" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2892.jpg" alt="dscn2892" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2911.jpg" alt="dscn2911" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2926.jpg" alt="dscn2926" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2934.jpg" alt="dscn2934" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2939.jpg" alt="dscn2939" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2945.jpg" alt="dscn2945" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2951.jpg" alt="dscn2951" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2962.jpg" alt="dscn2962" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2978.jpg" alt="dscn2978" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2981.jpg" alt="dscn2981" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn2983.jpg" alt="dscn2983" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/apfs_bi_2012/dscn3014.jpg" alt="dscn3014" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Bärte, Brillen, Holzfällerhemden im Schneegestöber</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Keys]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wir hatten schon gedacht, der Winter geht dieses Jahr an uns vorüber &#8211; aber mit den Black Keys kam am 28. Januar der erste Schnee nach Berlin. Die Arena war eh ausverkauft, aber da nun alle Ihre dicken Winterjacken &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/the_black_keys_in_berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/Black_Keys_Berlin1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-480" title="Black_Keys_Berlin" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/Black_Keys_Berlin1-300x161.jpg" alt="The Black Keys Berlin" width="300" height="161" /></a>Und wir hatten schon gedacht, der Winter geht dieses Jahr an uns vorüber &#8211; aber mit den Black Keys kam am 28. Januar der erste Schnee nach Berlin. Die Arena war eh ausverkauft, aber da nun alle Ihre dicken Winterjacken angezogen hatten, kam es Thomas und mir noch etwas enger und gedrängter vor als sonst. In der Halle war ca 15 Meter vor der Bühne ein Brecher aufgestellt worden. Es war ein enges und bisweilen ruppiges Konzert, mit den üblichen Vordränglern und Ständig-neue-Biere-Holern. Seit dem die Black Keys von Danger Mouse produziert werden und einen etwas massenkompatibleren, souligen, fetten 70er-Sound pflegen sind die Plattenverkäufe und die Publikumszahlen explodiert. In der Halle waren die um die 20-jährigen in der Überzahl, man sah viele Erasmus-Spanier und englischsprachige Bart-/Brillen/-Holzfällerhemd-Träger im Publikum.<span id="more-475"></span></p>
<p>Vorband waren die mir bislang unbekannten Portugal the Man, die zwar miserabel abgemischt waren, aber eine interessante Mischung aus entrückten Popsongs, Synthigebrumme und -gepuckere und kompakten Rockausbrüchen im Angebot hatten.</p>
<p>Die Black Keys legten einen sehr druckvollen Auftritt hin, etwa 90 Minuten lang und zu 85 % aus Songs der oben genannten letzten drei &#8220;poppigen&#8221; Alben bestand. Diese wurden albumgetreu, doch mit dem nötigen zusätzlichen &#8220;Wumms&#8221; zu Gehör gebracht. Los ging es mit Howlin&#8217; for You und ab da wurde quasi ohen herunterzuschalten durch gebratzt bis zur Zugabe. Unterstützt wurde die 2-Mann-Formation dabei von einem Bassisten und Organisten, die zwar deutlich einige Meter hinter den Protagonisten in der zweiten Reihe standen, aber den Sound der Band massiv aufdoppelten um in einer so großen Halle und vor so großem Publikum bestehen zu können. Um so mehr hat mich der Mittelteil überrascht, in dem die Black Keys allein und ohne Zusatzmusiker spielten &#8211; da wurde es richtig garagig und bluesig und hätte für meinen Geschmack noch 2-3 Songs länger so reduziert weiter gehen können. Zur Zugabe gab es dann noch eien große Spiegelkugel fürs Herz bei Everlasting Light und ein wüstes Feedback-Rock-Outro beim I Got Mine. Ein schöner Abend! Höhepunkte waren: &#8220;Strange Times&#8221;, &#8220;Run Right Back&#8221;, &#8220;Ten Cent Pistol&#8221;, &#8220;I Got Mine&#8221;<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/rbOvZDOhWKU" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
<p>Setlist:</p>
<p>Howlin&#8217; For You<br />
Next Girl<br />
Run Right Back<br />
Strange Times<br />
Dead and Gone<br />
Gold on the Ceiling<br />
Thickfreakness<br />
Girl Is On My Mind<br />
I&#8217;ll Be Your Man<br />
Your Touch<br />
Little Black Submarines<br />
Money Maker<br />
Sister<br />
Nova Baby<br />
Ten Cent Pistol<br />
Same Old Thing<br />
Tighten Up<br />
Lonely Boy</p>
<p>Everlasting Light<br />
She&#8217;s Long Gone<br />
I Got Mine</p>
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		<title>Jahresabschluss 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 16:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestenliste 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas spät dran, dafür kurz und knapp mein Jahresabschluss 2011: Top 5 Alben 2011: 1. Low &#8211; &#8220;C&#8217;mon&#8221; 2. Mogwai &#8211; &#8220;Hardcore Will Never Die, But You Will&#8221; 3. The Dead Trees &#8211; &#8220;Whatwave&#8221; 4. Lou Reed &#38; Metallica &#8211; &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/jahresabschluss-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas spät dran, dafür kurz und knapp mein Jahresabschluss 2011:</p>
<p><span id="more-491"></span></p>
<p>Top 5 Alben 2011:</p>
<p>1. Low &#8211; &#8220;C&#8217;mon&#8221;<br />
2. Mogwai &#8211; &#8220;Hardcore Will Never Die, But You Will&#8221;<br />
3. The Dead Trees &#8211; &#8220;Whatwave&#8221;<br />
4. Lou Reed &amp; Metallica &#8211; &#8220;Lulu&#8221;<br />
5. Thurston Moore &#8211; &#8220;Demolished Thoughts&#8221;</p>
<p>ganz knapp auf den Plätzen:<br />
6. Girls &#8211; &#8220;Father Son and Holy Ghost&#8221;<br />
7. Radiohead &#8211; &#8220;King of Limbs&#8221;</p>
<p>Top 10 Konzerte 2011:</p>
<p>1. Roger Waters &#8211; &#8220;The Wall&#8221; Konzertserie in Hamburg / Berlin<br />
2. The National &#8211; Columbiahalle, Berlin<br />
3. Robert Plant &#8211; Zitadelle Spandau, Berlin<br />
4. Thurston Moore &#8211; Volksbühne Berlin<br />
5. Low &#8211; Lido, Berlin<br />
6. Mogwai &#8211; Huxleys, Berlin<br />
7. The Avett Brothers &#8211; Astra, Berlin<br />
8. Element of Crime &#8211; Zitadelle Spandau, Berlin<br />
9. Godspeed You! Black Emperor &#8211; Astra, Berlin<br />
10. Electrelane &#8211; Festsaal Kreuzberg, Berlin</p>
<p>ganz knapp:<br />
11. Bright Eyes &#8211; Columbiahalle, Berlin</p>
<p>Größte Entäuschung 2011 (Album): Bon Iver<br />
Größte Entäuschung 2011 (konzertant): Bon Iver<br />
Größte Entäuschung 2011 (Phil Collins-Keyboard Sound und Autotune-Overuse): Bon Iver</p>
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		<title>Im zweiten Anlauf: Robert Plant  and the Band of Joy in Berlin</title>
		<link>http://www.sigge-rocktours.de/im-zweiten-anlauf-robert-plant-and-the-band-of-joy-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 12:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Robert Plant]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Plant macht es den Berlinern nicht einfach. Das angekündigte Konzert zur Dreamland-Tour kam nie in den Vorverkauf, das  letztjährige Berlin Konzert wurde zugunsten eines weiteren Konzertes in England auch wieder abgesagt. Die Karten musste man zurückgeben, wie schon damals als  Jimmy &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/im-zweiten-anlauf-robert-plant-and-the-band-of-joy-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/DSCN2396.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-432" title="Robert Plant, Zitadelle Berlin " src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/DSCN2396-300x225.jpg" alt="Robert Plant, Zitadelle Berlin " width="300" height="225" /></a>Robert Plant macht es den Berlinern nicht einfach. Das angekündigte Konzert zur Dreamland-Tour kam nie in den Vorverkauf, das  letztjährige Berlin Konzert wurde zugunsten eines weiteren Konzertes in England auch wieder abgesagt. Die Karten musste man zurückgeben, wie schon damals als  Jimmy Page seine Tour mit den Black Crowes wegen Rückenproblemen abbrechen<br />
musste und auch er so sein Berliner Konzert absagen musste. Trotzdem können sich die Berliner Led Zeppelin-Fans glücklich schätzen. Wie schon bei der „<em>Mighty Rearranger</em>“-Konzertreihe findet  das einzige Deutschlandkonzert einer Robert Plant Tour in Berlin statt. <span id="more-429"></span>Der „Nachholtermin“ vom fand nicht im Tempodrom statt, sondern open Air in der Zitadelle. Daher ging  es diesmal auch früh los, denn in der Zitadelle müssen wegen lärmempfindlicher  Nachbarn Konzerte um 22 Uhr beendet sein. So erlebte man ca. ¾ des Konzertes (bei sommerlichen Temeparturen und wolkenlosem Himmel) bei Tageslicht, was aber auch gar nicht störte, den bei Robert Plant gibt es keine nennenswerte Lightshow oder andere Bühneneffekte.</p>
<p>Die Setlist bildetet die lange Karriere gut ab. Natürlich gab es Songs vom neuen Album („<em>We’ve got a  new album out, it’s only eleven months old!</em>”), viele Songs aus Led Zeppelin-Zeiten, darunter auch von Led Zeppelin selten gespielte Akustik-Perlen wie <em>Bron-Y-Aur-Stomp</em> und ein großartiges <em>Black Country Woman</em>. Dazu einige alte Rock-Schlachtrösser (<em>Black Dog, Houses of the Holy, Misty Mountain Hop</em>) in neuem Gewand.</p>
<iframe width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/nm6Qe0UOPKI" frameborder="0" type="text/html"></iframe><div style="text-align:right;"><a style="color:#aaa;font-size:9px" href="http://www.clickonf5.org/" title="IFRAME Embed for Youtube Free WordPress Plugin" target="_blank">IFRAME Embed for Youtube</a></div>
<p>Zwei Songs seiner der Strange Sensations hatte er ebenso im Programm wie einige Ausflüge in das weiter zurückliegende Solowerk, <em>Down to The Sea</em> und <em>In The Mood</em>. Die Page &amp; Plant-Phase aus den späten 90er war durch eine druckvolle Version von <em>Please Read The Letter</em> vertreten &#8211; dieser Song war ja auch Teil des vielgelobten Projektes mit Allison Krauss.</p>
<p>Alle Songs glänzten neu im Sound der Band of Joy &#8211; stark geprägt von akustischer Instrumentierung und Buddy Millers -vom Blues und Bluegrass beseelten- Gitarrenspiel. Dazu gab es in fast jedem Song mehrstimme Gesangarragements, die den Songs einen lässigen Folk- oder Countrycharaketer verliehen. Plant bedankte sich in üblich spitzbübischer Manier bei seiner neuen Band, die für ihn ein &#8220;<em>Rettungsring irgendwo zwischen den Scorpions und der Incredible String Band</em>&#8221; sei. Den Herren im Publikum, denen die auf alt getrimmten Led Zeppelin-Shirt knackeng auf den Bierbäuchen saßen, blieb das Lachen dabei merklich im Halse stecken. &#8220;<em>That was a joke</em>&#8221; schob Plant mit einem Augenzwinkern hinterher. Wer will, darf weiter von der Led Zeppelin-Reunion-Stadion-Welt-Tour träumen, was Plant seit 2007 mit wechslenden Künstlern anstellt ist aber um einiges attraktiver und spannender als das.</p>
<p>Setlist:</p>
<p>Black Dog<br />
Down to the Sea<br />
Angel Dance<br />
Houses of the Holy<br />
House of Cards<br />
Somewhere Trouble Don&#8217;t Go (Buddy Miller)<br />
Monkey<br />
A Satisfied Mind (Darell Scott)<br />
Thank You<br />
Ocean of Tears (Patty G.)<br />
Black Country Woman<br />
In the Mood<br />
Please Read the Letter<br />
Let The Four Winds Blow<br />
Misty Mountain Hop<br />
Shine It All Around<br />
Ramble On</p>
<p>Bron-Y-Aur Stomp<br />
Gallows Pole</p>
<ul id="myGallery_12" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2292.jpg" alt="dscn2292" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2300.jpg" alt="dscn2300" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2305.jpg" alt="dscn2305" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2317.jpg" alt="dscn2317" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2323.jpg" alt="dscn2323" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2332.jpg" alt="dscn2332" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2341.jpg" alt="dscn2341" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2346.jpg" alt="dscn2346" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2350.jpg" alt="dscn2350" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2396.jpg" alt="dscn2396" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2403.jpg" alt="dscn2403" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2437.jpg" alt="dscn2437" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/robert_plant_berlin_2011/dscn2322.jpg" alt="dscn2322" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Premiere von Another Brick In The Wall Part 2a in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 22:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei diesem Konzert war es soweit. Wie schon nach der Show in  Hamburg vermutet, veränderte sich das Ende von Another Brick in The Wall Part 2 nochmals erheblich. Heute gab es erstmals einen neuen Text und somit einen neuen Songabschnitt. &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/premiere-von-another-brick-in-the-wall-part-2a-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="The Wall zurück in Berlin" href="http://www.sigge-rocktours.de/premiere-von-another-brick-in-the-wall-part-2a-in-berlin//"><img class="aligncenter size-full wp-image-406" title="rw_b_16062011" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/rw_b_16062011.jpg" alt="" width="640" height="136" /></a><br />
Bei diesem Konzert war es soweit. Wie schon <a title="Roger Waters The Wall in Hamburg" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-in-hamburg/">nach der Show in  Hamburg vermutet</a>, veränderte sich das Ende von Another Brick in The Wall Part 2 nochmals erheblich. Heute gab es erstmals einen neuen Text und somit einen neuen Songabschnitt.<br />
<span id="more-404"></span></p>
<p>Uns erinnerte die neue Sequenz von der Instrumetierung und dem Tempo stark an &#8220;Flickering Flame&#8221;.</p>
<iframe width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/9rBtjZpsVAo" frameborder="0" type="text/html"></iframe><div style="text-align:right;"><a style="color:#aaa;font-size:9px" href="http://www.clickonf5.org/" title="IFRAME Embed for Youtube Free WordPress Plugin" target="_blank">IFRAME Embed for Youtube</a></div>
<p>Das Konzert sahen wir heute von weiter hinten. Mittig gegenüber der Bühne im Unterrang, etwa 15 Meter hinter dem Mischpult. Es zeigte sich: Es gibt bei dieser Show keine schlechten Plätze, eventuell abgesehen von den ersten Reihen. Weiter hinten wirken die Projektionen tatsächlich noch beeindruckender. Diese vier Konzerte dieser besonderen Konzertserie von unterschiedlichen Positionen aus gesehen zu haben war, hat sich definitiv gelohnt.</p>
<ul id="myGallery_9" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1677.jpg" alt="dscn1677" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1711.jpg" alt="dscn1711" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1717.jpg" alt="dscn1717" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1720.jpg" alt="dscn1720" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1726.jpg" alt="dscn1726" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1730.jpg" alt="dscn1730" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1732.jpg" alt="dscn1732" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1752.jpg" alt="dscn1752" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1762.jpg" alt="dscn1762" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1782.jpg" alt="dscn1782" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1793.jpg" alt="dscn1793" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1796.jpg" alt="dscn1796" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1806.jpg" alt="dscn1806" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1815.jpg" alt="dscn1815" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1825.jpg" alt="dscn1825" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1834.jpg" alt="dscn1834" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1850.jpg" alt="dscn1850" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1866.jpg" alt="dscn1866" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1870.jpg" alt="dscn1870" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1875.jpg" alt="dscn1875" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_16062011/dscn1893.jpg" alt="dscn1893" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>The Wall zurück in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 10:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[  Roger Waters The Wall Tour ist in Berlin angekommen. 21 Jahre nach dem Konzert am Potsdamer Platz, an das Roger auch erinnerte, trifft man sich wieder um die Mauer fallen zu sehen. In Berlin sieht man immer viele bekannte &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/the-wall-zuruck-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><a title="The Wall zurück in Berlin" href="http://www.sigge-rocktours.de/the-wall-zuruck-in-berlin/"><img class="aligncenter size-full wp-image-375" title="rw_b_15062011" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/rw_b_15062011.jpg" alt="" width="640" height="269" /></a></p>
<p>Roger Waters The Wall Tour ist in Berlin angekommen. 21 Jahre nach dem Konzert am Potsdamer Platz, an das Roger auch erinnerte, trifft man sich wieder um die Mauer fallen zu sehen. In Berlin sieht man immer viele bekannte Gesichter (wie die von Norbert und Ingo) und erinnert sich gemeinsam an vergangene Konzerte. <a href="http://www.pulse-and-spirit.com/" target="_blank">Werner von Pulse and Spirit</a> war auch anwesend und schwelgte mit uns in Erinnerungen und diskutierte anstehende Veröffentlichungen wie die Box-Sets und die Blu Ray der Athener Konzerte.<span id="more-370"></span></p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/g-liwKsHsgQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das dritte Konzert der Sigge-Rocktours Stammbesatzung zeigte wieder: Es gibt immer wieder neue Kleinigkeiten zu entdecken. Zum ersten Mal bemerkte ich heute, dass die B52 Bomber dezent an einer Stelle auch eine &#8220;goldene Möwe&#8221;, das Symbol einer bekannten Fast-Food Kette abwarfen.</p>
<p>Von den Musikern ist mir diesmal Jon Carin während <em>Run Like Hell</em>aufgefallen. Zu meinem Erstaunen spielte er mit einer Black-Strat auch die wesentlichen Gitarrenparts des Songs und lange zwischendurch immer noch auf die Tatstatur seines Keyboards. Zur Gitarre griff er ja schon auf den vergangenen Touren, dass er hier den primären Gitarrenpart übernimmt war mir so nicht bewusst.</p>
<p>Die Flut der Eindrücke ist so gewaltig, dass man tatsächlich mehr als ein Konzert benötigt, um die Show in Gänze zu erfassen.</p>
<ul id="myGallery_8" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1533.jpg" alt="dscn1533" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1540.jpg" alt="dscn1540" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1545.jpg" alt="dscn1545" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1552.jpg" alt="dscn1552" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1554.jpg" alt="dscn1554" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1558.jpg" alt="dscn1558" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1559.jpg" alt="dscn1559" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1562.jpg" alt="dscn1562" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1588.jpg" alt="dscn1588" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1631.jpg" alt="dscn1631" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_berlin_15062011/dscn1649.jpg" alt="dscn1649" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Sturm und Drang. Zweiter &#8220;The Wall&#8221;-Abend in Hamburg.</title>
		<link>http://www.sigge-rocktours.de/sturm-und-drang-zweiter-abend-fur-the-wall-in-hamburg/</link>
		<comments>http://www.sigge-rocktours.de/sturm-und-drang-zweiter-abend-fur-the-wall-in-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 09:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pink Floyd]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Snowy White]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[   Nach dem erholsamen Zwischenstopp auf dem niedersächsichen Land (einschließlich &#8220;Matjesfest&#8221;) hatte ich noch das Glück mit einem Münchener Freund das zweit Hamburger Wall-Konzert am Samstag zu besuchen. Mein Begleiter ist -im Gegensatz zur sonstigen Sigge-Rocktours-Reisegruppe &#8211; vielleicht kein eingefleischter &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/sturm-und-drang-zweiter-abend-fur-the-wall-in-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Sturm und Drang. Zweiter Abend für “The Wall” in Hamburg." href="http://www.sigge-rocktours.de/sturm-und-drang-zweiter-abend-fur-the-wall-in-hamburg/"><img class="aligncenter size-full wp-image-366" title="rw_hh_11062011" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/rw_hh_11062011.jpg" alt="" width="640" height="228" /></a></p>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"> </span>Nach dem erholsamen Zwischenstopp auf dem niedersächsichen Land (einschließlich &#8220;Matjesfest&#8221;) hatte ich noch das Glück mit einem Münchener Freund das zweit Hamburger Wall-Konzert am Samstag zu besuchen. Mein Begleiter ist -im Gegensatz zur sonstigen Sigge-Rocktours-Reisegruppe &#8211; vielleicht kein eingefleischter Fan, hatte aber, wie so viele junge Männer, mehr als ausreichend Zeit mit &#8221;The Wall&#8221;-Album, -Film und -Gitarrentabulatur verbracht und konnte nun das Stück aus Waters&#8217; Sturm und Drang-Phase und damit erstmals ein Pink Floyd bzw. PF-Solo Konzret live erleben.<span id="more-349"></span></p>
<p>Diesmal saß wir im Unterang auf der linken Seite. Obwohl es sich um die geringfügig günstigeren Karten handelte, muss ich gleich sagen, dass die Plätze bei dieser Show nicht ein bisschen schlechter waren, im Gegenteil &#8211; mich hat das zweite Konzert fast noch ein mehr umgehauen als das erste. Möglichweise liegt das daran, dass man nur von hinten die gesamte Show mit einem Blick erfassen kann und das man von der ganzen Wucht der Videoprojektionen getroffen wird, weil man das Geschehen auf der Bühne selbst eben nicht so gut verfolgen kann. Zusätzlich ist am Ende der Halle durch die Nähe zu den Quad-lautsprechern das Soundbild stärker von den vielen Soundeffekten geprägt.</p>
<p>Vorweg kurz zu dieser Wall-Aufführung im Allgemeinen: Ich glaube, Waters hat mit dieser Aufführung von The Wall ein Kunstwerk geschaffen, dass trotz der 30 Jahre alten Musik erschreckend aktuell und inhaltlich kein bisschen angestaubt ist. Verstehen muss es wohl weniger als ein Konzert, sondern als eine Einheit aus Musik, Skultptur, Soundeffekten, Projektion, Choreografie und Puppentheater für die es keinen Vergleich gibt. Und die Frage die das Stück stellt, ist universell und aktuell wie damals: Wollen wird uns unser Leben durch unsere Ängste bestimmen lassen und uns einkapseln und abschotten bis wir nichts mehr fühlen? Gibt es andere Wege?</p>
<p>Man mag das naiv finden und Waters plakative Bildwelt für etwas oberschülerhaft halten. Man kann auch der Meinung sein, dass Waters seine Botschaft zuweilen sehr dick aufträgt.</p>
<p>Aber dass es sich um radikales und mutiges künstlerisches Statement handelt, dass versucht unsere komplexe und wiedersprüchliches Leben in eine (ebenso komplexe und widersprüchliche) Einzelperspektive zu fassen, ist Waters nicht abzusprechen.  Und auch nicht, dass es sich um ein aufregendes Stück Gegenwartskunst handelt, das seines gleichen sucht.</p>
<p>Musikalisch gab es an diesem Abend keine Überraschungen, die Show war perfekt runtergespielt. Das neue Zwischenspiel bei Brick2 / Mother finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, da die Komposition mich eher an Waters jüngste Solo-Songs erinnert und sich nicht recht einfügen will. Visuell und inhaltlich ist die Sequenz aber sehr wirkungsvoll und gelungen.</p>
<p>An manchen Stellen hat mir im Detail die musikalische Umsetzung nicht 100%-ig gefallen, so finde ich das Brick2 keinen lässigen Groove entwickelt, sondern &#8211; vor allen Dingen wegen des knallharten Schlagzeugs &#8211; etwas zu stramm und zackig daherkommt. Auch finde ich bei CN die Mischung etwas zu hallig, übervoll und bombastisch &#8211; da wird auf volle Überwältigung gesetzt. Das Gitarrensolo ist schon OK &#8211; ein bisschen mehr Luft im Arrangement täte ihm aber vielleicht gut.</p>
<p>Das zweite Gitarrensolo in Mother, gespielt von GE Smith mit dem Bottleneck gefällt mir inzwischen auch gut, allein der Übergang von Snowys &#8220;regulärem&#8221; Solo ist immer noch sehr sehr hakelig und unrund &#8211; man vergleiche dazu Gilmours &#8220;verlängertes&#8221; Solo von 80/81.</p>
<p>Die Brick3/Last Few Bricks-Sequenz hat mir auch gestern außerordentlich gut gefallen. Hier macht die Band ordentlich Druck, um Brick3 die nötige Wucht und Wut zu verleihen. Last few Bricks als verspätete Overtüre mit den Themen aus der ersten Hälfte ist dann nochmal eine tolle Steigerung bevor der letzte Stein gesetzt wird. Auch toll übrigens das Waters in der ersten Hälfte relativ viel Bass spielt und sein Spiel auch gut zu hören uns prägnant ist &#8211; z.B. in Brick1.</p>
<p>Ein absoluter Höhepunkt der Show ist <em>Run Like Hell</em>, auch weil sich hier die ganze Doppelbödigkeit der Inszenierung offenbart. Während Roger seine Faschistenparodie auf die Höhe treibt, springt das Publikum zu den durchgetretenen Beats der Bassdrum auf die Beine und feiert einen der wenigen &#8220;Rock-Momente&#8221; des Abends. Wenn dann das Wikileaks-Video mit der Tötung der beiden Reporter durch einen US-Hubschrauber der tobenden Menge gegenübergestellt wird, ist das einer der schockierensten und bewegensten  Momente der Show.</p>
<p>An andere Stelle bricht Waters bricht die Figur des Pink, in dem er seine eigen Bühnenpräsenz deutlich verändert hat: Wie schon auf den letzten Tourneen, sucht er in jeder freien Minute den Kontakt zum Publikum, winkt, ruft und lächelt. Meiner Meinung ist das manchmal vielleicht etwas viel des Guten &#8211; in Anbetracht der Spannung, die er der Rolle des angstbeladenen Pink oder des Rock-Diktator aufbauen kann.</p>
<p>An einer Stelle brach dann im zweiten Hamburger Konzert doch kurz des alte, &#8220;miserable&#8221; Roger durch. Einen Zwischenrufer aus den ersten Reihen fertigte zwar freundlich, aber knapp ab (&#8220;<em>What?&#8230;.I can&#8217;t hear you, because I have plastic things in my ears. &#8211; But I&#8217;m sure it was to the point and I thank you for you contribution</em>&#8220;).</p>
<p>Immerhin hat er nicht hinterhergespuckt.</p>
<ul id="myGallery_7" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5242.jpg" alt="dscn5242" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5245.jpg" alt="dscn5245" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5261.jpg" alt="dscn5261" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5263.jpg" alt="dscn5263" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5273.jpg" alt="dscn5273" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5280.jpg" alt="dscn5280" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5282.jpg" alt="dscn5282" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5288.jpg" alt="dscn5288" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5291.jpg" alt="dscn5291" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_11062011/dscn5300.jpg" alt="dscn5300" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Roger Waters The Wall in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 16:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einigen Wochen Pause, in denen wir uns u.a. auch mit der Technik der Wall Tour auseinandergestezt haben, machte sich Sigge-Rocktours wieder zu einem The Wall Konzert auf. Diesmal ging es nach Hamburg, in die O2 World, die bei unserem &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-in-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Roger Waters The Wall in Hamburg" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-in-hamburg/"><img class="aligncenter size-full wp-image-332" title="hey_you_hh" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/hey_you_hh.jpg" alt="Roger Waters Hey You 10.06.2011 in Hamburg" width="640" height="240" /></a></p>
<p>Nach einigen Wochen Pause, in denen wir uns u.a. auch mit der <a title="Behind the Wall – Die Technik von Roger Waters The Wall Produktion" href="http://www.sigge-rocktours.de/behind-the-wall-die-technik-von-roger-waters-the-wall-produktion/">Technik der Wall Tour </a>auseinandergestezt haben, machte sich Sigge-Rocktours wieder zu einem The Wall Konzert auf. Diesmal ging es nach Hamburg, in die O2 World, die bei unserem letzten Besuch zu <a title="Roger Waters Hamburg Colour-Line Arena, 19.04.2007" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-hamburg-colour-line-arena-19-04-2007/">Roger Waters Hamburg Colour-Line Arena, 19.04.2007</a> noch &#8220;Color Line Arena&#8221; hieß.<span id="more-314"></span></p>
<p>Durch das Pfingstwochenende bedingt mussten wir auf der Hinfahrt auch nicht allzuviele schlechte Songs im Radio hören. Der Großteil des Programms wurde von Staumeldungen rund um Hamburg bestimmt.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/srt_kernteam.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-333" title="srt_kernteam" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/srt_kernteam.jpg" alt="Oliver, Henning, Thomas und Arne" width="400" height="264" /></a>Trotzdem erreichte die Sigge-Rocktours Stammbesatzung die Halle pünktlich aus verschiedenen Richtungen (Herford, Berlin und Höxter).</p>
<p>Nach den <a title="Roger Waters: The Wall XXL in Arnheim" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-xxl-in-arnheim/">Tribühnenplätze auf der rechten Seite in Arnheim</a> saßen wir diesmal im Innenraum, genau mittig zur Bühne  in der sechsten Reihe des zweiten Blocks, was in etwa dem ersten Drittel der Halle entsprach. Diese Plätze waren hervorragend. Da genau die Plätze vor uns leer blieben, war die Sicht frei. In den Reihen vor uns liefen saßen einige Leute mit &#8220;Gäste&#8221;-Aufkleber. Vermutlich waren vor uns vorsorglich reservierte Gästeplätze, die dann doch nicht benötigt wurden, denn ansonsten war das Konzert ausverkauft.</p>
<p>Von dieser Sitzposition aus wirken die Surround-Effekte hervorragend. Meine Sitznachbarin duckte sich zu meiner Belustigung beim Angriff des StuKa-Bombers in der <em>In The Flesh</em>-Eröffnungsnummer erschrocken zur Seite. Der Pyro Einsatz bei diesem Stück ist wirklich gewaltig. Während der ersten Hälfte der Show riecht es im Innenraum wie in einer Kreuzberger Sylvesternacht.</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/4Qm-fap8Sik" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit jeder Show die man sieht, bekommt man andere Eindrücke, entdeckt neue Details, und erlebt die Show aus einem anderen Blickwinkel.</p>
<p>Zu den meiner Meinung nach beeindruckendsten und ergreifendsten, durch neue Animationen und Filmsequenzen umgesetzten Songs, gehört <em>Bring The Boys Back Home</em>. Die realen Bilder von Kindern, die ihre aus dem Kriegseinsatz (unverhofft?) heimkehrenden Väter in den Arm schließen stehen für sich und haben eine gewaltige Aussagekraft. Hier braucht man keine 3D Animationen, hier reicht in Blick in die Realität um die Botschaft von <em>Bring The Boys Back Home </em>umwerfend zu visualisieren</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/BTBBH.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-335" title="BTBBH" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/BTBBH.jpg" alt="Bring The Boys Back Home" width="640" height="160" /></a></p>
<p>Es ist schön zu sehen, dass die Show immer noch weiter verfeinert wird, obwohl sie bereits über 90 mal gespielt wurde.</p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/BVFxNGYZ588" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei den Hamburger Shows erlebten wir eine verlängerte Variante von <em>Another Brick in The Wall, Part II</em>. Hier gibt es seit ein paar Konzerten ca. 45 Sekunden neue Musik. Offensichtlich dient dies dazu, die Animation des einfahrenden U-Bahnzugs besser zur Geltung kommen zu lassen und eine deutlichere Trennung vom Auftritt der Kinder und der Lehrerpuppe zu erreichen. Nachdem der Zug anhält, hört und sieht man Schüsse in einem der U-Bahnwagen. Auf Mr. Screen wird dazu die &#8220;Fallen Loved Ones&#8221;-Kartekarte von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Charles_de_Menezes" target="_blank">Jean Charles de Menezes</a> eingeblendet, einem fälschlicherweise Terrorverdächtigen, der 2005 von Londoner Polizisten in der U-Bahn erschossen wurde, da sie ihn für einen Bombenattentäter hielten.</p>
<p>Nach dieser Sequenz folgt bekanntlich ein kleiner Break in der Show, in dem Roger zum Publikum spricht und den Song <em>Mother </em>einleitet. Normalerweise ein Grund zu tosendem Applaus, den unmittelbar zuvor wurde ja &#8220;der Hit&#8221; <em>Another Brick in The Wall </em>mit Kindern eines lokalen Schulchors auf der Bühne gespielt. Nach dieser verlängerten, und dadurch umso bedrückender wirkenden Zwischensequenz wagt allerdings kaum jemand spontan zu applaudieren. Der Applaus setzt daher merkwürdig zögerlich ein. Ich bin sicher, diese Stelle der Show wird sich im Laufe der nächsten Konzerte noch weiter verändern.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/konfetti1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-321" title="konfetti" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/konfetti1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ein weiteres, neues (?), kleineres Detail bemerkten wir während des Konfettiregens zu <em>Outside The Wall</em>. Es sind nicht einfache Papierschnipsel, die da auf die Zuschauer herunterregnen. Inzwischen haben die Schnipsel die Form der Symbole, die die B52 Bomber während der Animationen zu <em>Goodbye Blue Sky </em>abwerfen.</p>
<p>Der erste Abend endet nach entspannter Fahrt über düstere Landstraßen etwas ungeplant kurz nach ein Uhr mit einem Konzert der Remmi Demmi Band auf dem Matjes-Fest in Zeven und einer Pina Colada.</p>
<p>Details vom zweiten Abend folgen in Kürze.</p>
<ul id="myGallery_6" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1258.jpg" alt="dscn1258" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1261.jpg" alt="dscn1261" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1266.jpg" alt="dscn1266" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1276.jpg" alt="dscn1276" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1322.jpg" alt="dscn1322" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1333.jpg" alt="dscn1333" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1374.jpg" alt="dscn1374" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1385.jpg" alt="dscn1385" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1418.jpg" alt="dscn1418" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1433.jpg" alt="dscn1433" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1469.jpg" alt="dscn1469" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_hamburg_10062011/dscn1480.jpg" alt="dscn1480" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Behind the Wall &#8211; Die Technik von Roger Waters The Wall Produktion</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 05:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sigge-rocktours dieses Jahr zu einigen von Roger Waters The Wall Konzerten reist, wollen wir uns einmal mit der Technik der Tour beschäftigen. Schon vor dreißig Jahren setzen Pink Floyd mit der The Wall Tour Meilensteine, die in vielerlei Hinsicht &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/behind-the-wall-die-technik-von-roger-waters-the-wall-produktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Behind the Wall – Die Technik von Roger Waters The Wall Produktion" href="http://www.sigge-rocktours.de/behind-the-wall-die-technik-von-roger-waters-the-wall-produktion/"><img class="aligncenter size-full wp-image-287" title="the_wall_technik" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/the_wall_technik.jpg" alt="" width="675" height="383" /></a><br />
Da sigge-rocktours dieses Jahr zu einigen von Roger Waters The Wall Konzerten reist, wollen wir uns einmal mit der Technik der Tour beschäftigen. Schon vor dreißig Jahren setzen Pink Floyd mit der The Wall Tour Meilensteine, die in vielerlei Hinsicht erst wieder von Roger Waters aktueller Tour übertroffen wurden. Das perfekte Zusammenspiel von Musik, Filmen und Spezialeffekten, die eine durchgängige Geschichte erzählen und den Inhalt des Albums nicht nur visualisieren, sondern auch zu materialisieren, führte zu einem Konzerterlebnis, das seiner Zeit weit voraus war. <span id="more-283"></span>Der Preis dafür war hoch: Finanziell war die Tour damals ein Minusgeschäft. Lediglich Rick Wright als angestellter Musiker, der von Roger Waters zuvor aus der eigentlichen Band geworfen wurde, verdiente ironischerweise an der Tour.</p>
<p>Grund für das finanzielle Minus waren die damaligen Ticketpreise. Damals kosteten die Karten damals 15 Dollar, 8,50 Pfund oder 39 DM. Inflationsbereinigt sind das heutzutage knapp 30 Euro. Heutzutage liegt der durchschnittliche Ticketpreis bei einem Konzert der Waters Tour bei 125 Dollar bzw. 110 Euro, oder 85 Pfund.</p>
<p>Aus technischer Sicht hätte man damals durchaus mit The Wall auf eine größere Tour gehen können, bestätigte Fisher. Allerdings war die Crew und zusätzliche Hallenmiete mit den damaligen Ticketpreisen nicht finanzierbar, da die komplexe Produktion ein bis zwei Tage länger für den Aufbau benötigte als anderer Produktionen.</p>
<p>Langfristig gesehen haben Pink Floyd mit der Wall Tour ihren Ruf als Bühnengiganten drastisch weiter ausgebaut und so indirekt für künftige Einnahmen gesorgt.<br />
Die Spannungen in der Band wurden durch den immensen Arbeitsaufwand für Album, Tour und Film immer größer und förderten den späteren Bruch zwischen Waters und Gilmour.</p>
<p>Der Preis war hoch, die Auswirkung der Konzerte, die weltweit nur in vier Städten sattfanden, gewaltig. Das wurde vor ein paar Jahren im Bonusmaterial zum Genesis Konzertfilm „When in Rome“ deutlich: Phil Collins plante mit einem Lift zum oberen Rand der gewaltigen Bühne zu fahren und dort ein Solo zu singen. Nach den ersten Proben wurde die Idee begraben. Mike Rutherford sagte trocken: „<em>Das kannst Du machen wenn Du David Gilmour heißt und das Comfortably Numb Solo spielst, aber nicht als Phil Collins um ein Liedchen zu singen…</em>“</p>
<h2>Die Mauer</h2>
<p>Während U2s 360 Degree Tour plante Mark Fisher die Bühne für die anstehende The Wall Tour. Nach einigen Überlegungen war ihm klar: Am damaligen Konzept gibt es prinzipiell nichts zu verbesser. Es ist immer noch zeitgemäß. So besteht die Mauer auch dreißig Jahre später wieder aus gefalteten Pappkartons. Fisher ging sogar so weit, dass er die  die damals verwenden Stabilisatoren und Lifte nachbauen ließ.</p>
<p>Technische Zeichnungen der Bühnentechnik finden sich auf <a href="http://www.stufish.com/roger-waters/the-wall/construction.html" target="_blank">Mark Fishers Webseite</a>. Hier gibt es faszinierende Details von der aktuellen und von originalen The Wall Tour.<br />
Die Mauer hat eine Breite von knapp 80 Metern (240ft) und ist fast elf Meter hoch (35ft). Sie besteht aus 346 Steinen, 245 davon werden erst während der Show in die Mauer eingefügt. Ein Stein ist 1,5m breit, 75cm hoch und 45cm tief. Im Schnitt hält ein Stein drei Shows aus und muss danach ausgetauscht werden.</p>
<p>Im Inneren der Mauer fahren Stabilisatoren noch dem Einsetzen einer Reihe hoch und geben der Mauer so Halt. An den Enden der Stabilisatoren sind Hammer angebracht, die am Schluss des Konzertes nach vorne und hinten schwingen und so die Mauer mit zum Einsturz bringen. Hinter der Mauer gibt es fahrbare Arbeitsbühnen, die bei In The Flesh in die Show mit eingebaut werden, wenn Sie die Plattform für die Flaggenträger bilden. Natürlich dienen sie auch dazu, Robbie Wyckoff und David Kilminster während Comfortably Numb, an den oberen Rand der Mauer zu bringen.</p>
<h2>Videotechnik</h2>
<p>Der gravierendste Unterschied zur alten The Wall Produktion sind die Videoprojektionen. Damals wurde mit drei 35mm Projektoren im 4:3 Format der zentrale, lediglich 24 Meter breite, Bühnenteil als Projektionsfläche verwendet. Das die Mauer war nur im zweiten Teil der Show im vollständig errichteten Zustand als Projektionsfläche nutzbar.</p>
<p>Bei der aktuellen Tour werden Hochleistungsbeamer eingesetzt, die die volle Breite der Mauer von 80 Metern beleuchten können. Das Videobild hat die unglaubliche Auflösung von 8560&#215;1080 Bildpunkten. Zum Vergleich: Ein IMAX Kino kommt lediglich auf rund 4000 Bildpunkte in der Breite.</p>
<p>Bei einer solchen Auflösung ist das Rendern zum Erstellen der Animationen auch extrem Aufwändig. Um einen Frame einer Animation zu Rendern, benötigen die 10 zusammengeschlossenen Mac-Pro Rechner mit jeweils 16 Prozessorkernen eine knappe halbe Stunde. Allein die Animationen für den Song Mother umfassen rund 4000 Frames.<br />
Da die verwendeten Barco FLM HD20 Beamer lediglich eine Auflösung von 1920&#215;1080 Bildpunkten bieten, ist es notwendig, das Gesamtbild in fünf Sektionen zu unterteilen, die dann auf der Mauer nebeneinander projeziert werden.</p>
<p>Auch wenn die Projektoren eine Lichtleistung von jeweils 20.000 Lumen haben, ist es für die beeindruckend Leuchtkraft der Bilder auf der Mauer notwendig, dass die Bilder von drei Projektoren übereinander gelegt werden. Somit wird die Bühne von vorne durch 15 Projektoren beleuchtet. Hinzu kommen drei weitere Barco FLM R22 Projektoren, die &#8220;Mr. Screen&#8221; (Die kreisrunde Leinwand im Bühnenhintergrund) von hinten beleuchten.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/comfortably_numb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-288" title="comfortably_numb" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/comfortably_numb.jpg" alt="" width="675" height="328" /></a><br />
Einer der aufwändigsten Arbeiten beim Aufbau der Bühne ist das Justieren der Projektoren. Diese Arbeit nimmt einige Stunden in Anspruch. Schließlich müssen die Projektionsflächen nahtlos ineinander übergehen. Dazu muss die Mauer auch vor der Show einmal komplett aufgebaut werden.</p>
<p>Die sechs Videosignale werden von Catalyst Mediaservern geliefert und über AJA HDSD Signalkarten an den Macs, die die Signale verarbeiten, synchronisiert.<br />
Um jeden einzelnen Stein der Mauer individuell beleuchten zu können, werde die Videosignale durch ein Maske gefiltert, die einzelne Steine ausblenden kann. So können nicht nur während des Aufbaus der Mauer je nach Baufortschritt einzelne Steine zur Projektionsfläche hinzugefügt werden. Auch die Anpassung an lokale Besonderheiten beim Aufbau durch andere Tribühnenwinkel ist so möglich.</p>
<h2>Beleuchtung</h2>
<p>Für die Beleuchtung ist auch wieder ein alter Bekannter zuständig. Marc Brickman, der 1980 einen Tag vor dem ersten Konzert der Wall Tour von Pink Floyd angeheuert wurde, kümmert sich auch bei dieser Tour &#8211; wie auch auf den  letzten Touren von Waters, Gilmour und Pink Floyd &#8211; um die Beleuchtung.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/sidelights.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-300" title="Sidelights" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/sidelights.jpg" alt="" width="250" height="180" /></a>Als großer Fan von seitlichem Licht, das er auch schon intensiv auf der letzten Tour von David Gilmour einsetzte, dienen diesmal 18 seitlich installierte VL3500 VariLights als primäre Bandbeleuchtung. Dazu kommen 24 VL3000, die um Mr. Screen, der eine Durchmesser von 9 Metern aufweist, gruppiert sind.</p>
<p>An einer Konstruktion oberhalb der Bühne sind 32 Barco/High End Systems Cyberlight 2.0 angebracht. Jeder einzelne dieser Scheinwerfer hat eine Lichtleistung von 30.000 Lumen, die über einen digital gesteuerten Spiegel gezielt eingesetzt werden können. Zwei Syncrolite XL10 Einheiten dienen als &#8220;Flakscheinwerfer&#8221; für die Eröffnungsnummer.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/mr_Screen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-301" title="mr_Screen" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/mr_Screen.jpg" alt="" width="250" height="219" /></a>Zwei Lycian M2 Medium-Throw Truss Spots sind an beweglichen Kränen aufgehängt und können so auch vor der Mauer herabgelassen werden und die Band aus optimalen Positionen heraus mit Spotlights beleuchten, ohne Schatten auf die Mauer zu werfen. Sie werden auch für Effekte wie den Suchscheinwerfer des Hubschraubers eingesetzt. Diese und zahlreiche weiter Scheinwerfer und Stroboskopeinheiten werden von einer grandMA 1 Konsole gesteuert.</p>
<h2>Puppen und Effekte</h2>
<p>Neben den beeindrucken Video-, Licht- und<a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/teacher_puppet.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-286" title="teacher_puppet" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/teacher_puppet.jpg" alt="" width="250" height="454" /></a><br />
Soundeffekten, gibt es noch zahlreiche andere Showelemente. Der Eröffnungssong<br />
<em>In The Flesh</em> endet in einer wahren Feuerwerksorgie, intern <em>the opening</em><br />
<em>finale</em> genannt. Innerhalb von 16 Sekunden werden 730 Pyro-Effekte abgefeuert. Zum Abschluss verschwindet ein riesiges Modellflugzeug in einem Feuerball, das zuvor &#8211; ebenfalls mit Pyro-Effekten bestückt &#8211; an einem Seil hängend über das  Publikum fliegt und beim Einschlag in die Oberkante der Mauer<br />
einige Steine mit herunterreißt.</p>
<p>Das Flugzeug ist nicht das einzige fliegende Objekt der Show. Das bekannte<br />
fliegende Schwein dreht während <em>Run Like Hell </em>seine Runden über dem Publikum.<br />
Dabei handelt es sich um eine ferngesteuertes Helium-Miniluftschiff von Mobile Air Ships of Canada.</p>
<p>Neben dem Schwein gibt es noch drei weitere aufblasbare Figuren die von Air<br />
Artists hergestellt wurden: Die über zwölf Meter großen Mutter und der neun<br />
Meter große Lehrer und sowie die ebenso große Ehefrau. Die letzteren beiden<br />
sind ausgestattet mit mehreren Gelenken, so, dass sich die Puppen über ein<br />
elektronisch gesteuertes Seilzugsystem bewegen können.</p>
<h2>Sound</h2>
<p>Der Sound einer Wall Show ist für mein Empfinden deutlich besser als auf den  vorhergehenden Tourneen, wo er auch schon deutlich besser als das war, was andere große Showacts so zu bieten haben.</p>
<p>Die Beschallung der Halle erfolgt von der Bühne her durch weiterentwickelte Prototypen von Clair Brothers i5D Line Arrays. Sie werden unterstützt von BT218 Subwoofern und FF2 Front-Fill-Lautsprechnern, die einen perfekten Sound auch in den ersten Reihen ermöglichen.</p>
<p>Für die Surround Effekte sind auf halber Höher der Halle links und rechts Cluster mit klassischen Clair Brothers R4 Lautsprechern installiert, ebenso eine Einheit auf der Rückseite der Halle, die zusätzlich von BT218 Subwoofern unterstützt wird. Alle Lautsprechereinheiten werden von Crown Verstärkern versorgt.</p>
<p>Abgemischt wird der Sound von FOH Chef Trip Khalaf mit zwei analogen Midas XL4 Mischpulten, (eines für die Hauptbühne, eines für die Bühne vor der Mauer) und einem digitalen Yamaha PM 5D Pult für Effekte des Live-Sounds und die vorproduzierten Soundeffekte. Als Mikrophone auf der Bühne kommen die klassischen Shure SM58 zum Einsatz.</p>
<h2>Synchronisation</h2>
<p>Die komplette Show wird von Mike McKnight zusammengehalten. Er sorgt für die Synchronisation der Video-, Licht- und Pyro-Effekte mit der Musik. Dazu bekommen die Musiker einen Click-Track über ihre In-Ear-Monitore zusammen mit &#8220;Regieanweisungen&#8221; und dem Monitorsound eingespielt.</p>
<p>Der Clicktrack und die MIDI-Steuersignale mit den Timecodes werden dabei von Digital-Performer, einer Software ähnlich wie das bekannte ProTools, gesteuert. Die Software läuft dabei synchron auf zwei G5 Macs, damit beim Ausfall eines Systems die Show nahtlos weitergehen kann. Über dieses System werden auch kleinste Details wie beispielsweise die Filmeinspielungen auf dem TV im Hotelzimmer, das während Nobody Home ausklappt, gesteuert. In gewissem Rahmen ist das System durchaus flexibel. Verpasst Roger Waters beispielsweise seinen Einsatz um ein paar Takte, orientiert sich die Band gewöhnlich an ihm. Dann kann McKnight die die Aussendung der Timecodes und den Clicktrack<br />
entsprechend anpassen.</p>
<p>Über Digital-Perfomer werden auch die Kanäle für die Surround-Effekte und die<br />
Vorproduzierten Orchesteraufnahmen, die während <em>The Trial</em> ablaufen, an das Mischpult von Trip Khalaf geschickt und dort in den Gesamtmix integriert</p>
<h2>Kosten &amp; Einnahmen</h2>
<p>Im Gegensatz zur Tour vor rund 30 Jahren, dürfte die aktuelle Tour einiges an Gewinn abwerfen. In Vielen Städten werden mehrere Konzerte nacheinander gespielt. Die Konzerte waren trotz der hohen Kartenpreise schnell ausverkauft, dass viele Zusatzkonzerte nachgeschoben wurden. Noch ist die Liste auch nicht geschlossen. Aktuell wartet man auf weitere Konzerttermine für Griechenland. Die Grenze von 120 Konzerten dürfte demnach noch geknackt werden. Eine Fortsetzung der Tour, Möglicherweise in Asien/Australien und Südamerika oder eine Rückkehr nach Nordamerika und Europa ist nicht ausgeschlossen.</p>
<p>Bei durchschnittlich 20.000 Zuschauern pro Konzert und einem Durchschnittlichen Ticketpreis über 110 Dollar sind die 60 Millionen Dollar Produktionskosten von denen am Anfang der Tour die Rede war, schnell wieder eingespielt. Außerdem tragen heutzutage die lokalen Veranstalter das größte Risiko. Je Nach Hallengröße werden wohl eine bis 1,5 Millionen Euro Festgage pro Konzert vereinbart.</p>
<p>Da die Konzertkarten für Europa teilweise bis zu einem Jahr im Voraus geordert und bezahlt wurden, fallen auch ein paar Zinsgewinne ab.<br />
Insofern dürfte sich die kurzfristig betrachtete Fehlinvestition vor 30 Jahren langfrist doch ganz gut rentiert haben…</p>
<h2>Update für die 2012er Open Air Konzerte</h2>
<p>Im Jahr 2012 finden einige Open Air Konzerte in Süd- und Nordamerika statt. Da in Südamerika kein Basketball oder Eishockey gespielt wird, fehlen entsprechende Arenen. Daher kommt man um riese Fußballstadien nicht herum. Die zu füllen scheint kein Problem zu sein. In Buenos Aires füllt er 9 x (!!!) hintereinander das 55.000 Zuschauer fassende River Plate Stadium.</p>
<p>Dazu wurde die Mauer in Ihrer Breite verdoppelt. Die Erweiterungen links und rechts sind allerdings feststehende und werden weder aufgebaut während der Show, noch stürzen sei ein. Die Projektorkapazität wurde massiv erweitert. Es sieht so aus als ob nun vier  statt drei Beamerbilder übereinander projeziert werden um auch draußen bei Restlicht noch hell genug die Mauer auszuleichten. Da nach Angaben von Sean Evans nun zehn Beamer Stacks verwendet werden, scheinen die fünf Projektionsfelder auf der Mauer um jeweils zwei Felder rechts und links ergänzt worden zu sein.</p>
<p>Die Bereiche rechts und links der bisherigen Projektionsfläche werden dabei vielfach für Live-Projektionen der Band, bzw. von Roger Waters genutzt. Teilweise wurden die Animationen aber auch auf die ganze komplette Fläche erweitert, z.B. bei <em>Comfortably Numb</em> und <em>Run Like Hell</em>. Ergänzt wird die Outdoor Bühen um eine gigantische Aufrüstung der Feuerwerkstechnik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.lsionline.co.uk" target="_blank">Lightnig &amp; Sound International 02/2011</a></li>
<li><a href="http://www.itmps.co.uk/digitaleditions/AAA0511.html" target="_blank">Access All Areas 05/2011</a></li>
<li><a href="http://www.stufish.com/roger-waters/the-wall/construction.html" target="_blank">Stufish</a></li>
<li><a href="http://www.digitalartsonline.co.uk/news/?newsId=3244135" target="_blank">DigitalartsOnline</a></li>
</ul>
<ul id="myGallery_10" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1133.jpg" alt="dscn1133" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1151.jpg" alt="dscn1151" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1170.jpg" alt="dscn1170" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1321.jpg" alt="dscn1321" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1520.jpg" alt="dscn1520" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1530.jpg" alt="dscn1530" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1616.jpg" alt="dscn1616" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1620.jpg" alt="dscn1620" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1663.jpg" alt="dscn1663" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1897.jpg" alt="dscn1897" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1918.jpg" alt="dscn1918" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/wall_technik/dscn1931.jpg" alt="dscn1931" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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		<title>Roger Waters: The Wall XXL in Arnheim</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 08:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arne-Christian Sigge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roger Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
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		<category><![CDATA[The Wall]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Warten hatte ein Ende: Nach einer US-Tour im Vorjahr, die umfangreich auf Youtube &#38; Co dokumentiert wurde, konnten Oliver und ich es kaum noch erwarten, ein The Wall Konzert live zu erleben. Schließlich hatte Mark Fisher gerade erst davon berichtet, wie einzigartig das Live-Erlebnis &#8230; <a href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-xxl-in-arnheim/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Roger Waters: The Wall XXL in Arnheim" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-the-wall-xxl-in-arnheim/"><img class="aligncenter size-full wp-image-264" title="roger_waters_another_brick_II_arnhem" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_another_brick_II_arnhem.jpg" alt="" width="675" height="284" /></a></p>
<p>Das Warten hatte ein Ende: Nach einer US-Tour im Vorjahr, die umfangreich auf Youtube &amp; Co dokumentiert wurde, konnten Oliver und ich es kaum noch erwarten, ein <em>The Wall</em> Konzert live zu erleben. Schließlich hatte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zdFK4okvciM" target="_parent">Mark Fisher</a> gerade erst davon berichtet, wie einzigartig das Live-Erlebnis eines Konzertes ist, und kein Youtube Filmchen das wiedergeben kann, was man live erlebt.</p>
<p>So machten wir uns auf nach Arnheim. Arnheim war schon 2007 unsere Wahl für eines der <a title="Roger Waters Gelredome 05.05. 2007" href="http://www.sigge-rocktours.de/roger-waters-gelredome-05-05-2007/">DSOTM-Tour Konzerte</a> von Roger Waters. Ein Stern vor dem VIP-Eingang im Gelredom <a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_gelredom_star.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-263" title="roger_waters_gelredom_star" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_gelredom_star.jpg" alt="" width="150" height="118" /></a>erinnert an dieses Konzert. In den Niederlanden sind die Konzertkarten etwas günstiger als in Deutschland (etwa 20%) und Arnheim ist von uns aus leichter zu erreichen als Köln und somit immer eine willkommene Alternative.</p>
<p>In Arnheim erwartete uns eine XXL Version von <em>The Wall</em>. Die Mauer, normalerweise rund 80m breit, musste aufgrund der Größe des Gelredoms in Arnheim, der rund 35.000 Zuschauer fasst, deutlich verlängert werden. <span id="more-255"></span>So kam die Mauer diesmal auf eine Länge von ca. 110m bis 120m. Ganz außen wurde die Mauer abgehängt, ein etwa 10m breites Segment wurde mit einem Standbild beleuchtet. Auch verlief die Grenze der Projektionen an den Seiten nicht diagonal nach oben, sondern nahm etwas mehr Platz ein und&#8221;franste&#8221; nach rechts und links aus.</p>
<p>Erster Schock beim Betreten der Halle: Kein Kabel für das Flugzeug zu erkennen. Gegenüber der Bühne war auch kein Platz auszumachen, an oder in dem das Flugzeug versteckt sein könnte. Sollte das Konzert mit einer (kleinen) Enttäuschung beginnen?</p>
<p>Als die Show mit <em>In The Flesh </em>dann startete, ließ das gigantische &#8220;Opening Final&#8221; mit seinen zahlreichen bombastischen Pyro-Effekten das Flugzeug fast vergessen. Und plötzlich war es dann doch da: Wie aus dem Nichts tauchte es auf &#8211; plötzlich war auch ein Führungskabel zu sehen &#8211; und krachte in die Mauer.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/qpIiWo_mxFQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Projektionen sind unglaublich beeindruckend. Hell, klar, und inhaltlich eine Wucht. Der Sound ist kristallklar und druckvoll, besser als bei der ITF und DSOTM Tour. Beeindruckend auch die zahlreichen Surround Effekte, die in großem Stil eingesetzt werden.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_run_like_hell_arnhem.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-265" title="roger_waters_run_like_hell_arnhem" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_run_like_hell_arnhem.jpg" alt="" width="675" height="374" /></a></p>
<p>Bei den Animationen gab es hier und da kleine Updates und Verfeinerungen. Die Opfer aus dem Wikileaks-Video, das während <em>Run Like Hell </em>läuft, haben nun auch Namen bekommen. In einem späteren Segment des Songs hängt nun ein Banner mit den Namen der von der Hubschrauberbesatzung Getöteten vor den Säulen.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_the_thin_ice_arnhem.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-266" title="roger_waters_the_thin_ice_arnhem" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_the_thin_ice_arnhem.jpg" alt="" width="675" height="254" /></a></p>
<p>Opfern Namen und Gesichter zu geben, zieht sich durch das Gesamtkonzept der Projektionen. Gesichter, Namen und ihre Geschichten überlebensgroß auf die Mauer projiziert zu sehen, löst eine ganz andere Betrachtung aus, als man sie jemals mit einem Youtube-Video erleben kann. Hier werden wirkliche Botschaften vermittelt.</p>
<p><a href="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_intermission.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-267" title="roger_waters_intermission" src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/uploads/roger_waters_intermission.jpg" alt="" width="675" height="198" /></a></p>
<p>Es gibt viel zu entdecken und viel zu verpassen. Mehrere Konzertbesuche dieser Show und Sitzplätze in verschiedenen Positionen der Halle werden sich sicher lohnen. Auch sollte man nicht der Versuchung erliegen, das Konzert &#8211; oder Teile davon &#8211; auf dem Display des Handys oder der Kamera zu verfolgen. Technik zu Hause lassen und live genießen!<br />
<ul id="myGallery_5" class="galleryview"><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0652.jpg" alt="dscn0652" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0656.jpg" alt="dscn0656" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0706.jpg" alt="dscn0706" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0731.jpg" alt="dscn0731" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0790.jpg" alt="dscn0790" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0803.jpg" alt="dscn0803" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0853.jpg" alt="dscn0853" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0875.jpg" alt="dscn0875" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0894.jpg" alt="dscn0894" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0915.jpg" alt="dscn0915" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0932.jpg" alt="dscn0932" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0969.jpg" alt="dscn0969" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn0982.jpg" alt="dscn0982" class="full" /></li><li><img src="http://www.sigge-rocktours.de/wp-content/gallery/rw_arnhem_2011/dscn1006.jpg" alt="dscn1006" class="full" /></li> </ul><script type="text/javascript">
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