Es hat diesmal ein paar Tage gedauert, bis wir dann die halbwegs korrekte Setlist des Jack White Auftritts in der Columbiahalle rekonstruiert hatten. Neben den großen Hits gab es eine wilde Blues-Garagenrock-Abfahrt mit einigen abseitigen Coverversionen. Ein Schwerpunkt lag allerdings auf neuem Material – den beiden aktuellen Singles aus einem kommenden Album und Auszügen aus der kompakten und furiosen 2024-iger Sammlung “No Name“.

Nach einer Reihe von Alben, die sich eher nicht so sehr in unsere Erinnerung eingeschrieben haben, hat Jack White mit besagtem “No Name” wieder deutlich zu alter Hochform zurückgefunden. Nicht, dass er an seinem künstlerischen Konzept groß etwas geändert hätte: Die Reduktion aufs Wesentliche ist hier der Schlüssel – sogar beim Godfather-of-Reduktion-aufs-Wesentliche scheint dieses abgenudelte Klischee noch zu gelten!

Weiterlesen