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Arne, Henning & Tom on Tour - Konzerttagebuch

Kategorie: Pink Floyd

Treffen mit Richard Wright am 11. September 1996 in Wien

Rick Wright 1996 WienHeute berichtet TOM einmal als Gast-Korrespondent auf Pulse & Spirit, der Webseite unseres Freundes Werner von seinem Treffen mit Rick Wright vor genau 21 Jahren in Wien.

David Gilmours Geisterbeschwörung in den heiligen Stätten von Pompeji.

Fat old sun in pompeii

Das Amphitheaterder der Ruinenstadt Pompeji ist wohl für jeden, der sich mit Pink Floyds Schaffen vor den Überalbum Dark Side of the Moon und dem was darauf folgte intensiver beschäftig hat, der Sehnsuchtsort schlechthin. Für mich stellt der wirkmächtige Konzertfilm Live at Pompeii von 1971 einen Dreh- und Angelpunkt im Werk dar. Mystisch und erhaben präsentiert dieser die Band auf dem Höhepunkt ihrer prägenden Frühphase. Eine zeitlose Musik der anderen Art, die jedes langweilige Rock’n’Roll-Klischee weit hinter sich lässt. David Gilmour bespielt überraschend auf seiner aktuellen Welttournee diese heilige Stätte für zwei exklusive Konzerte. Dass der Gitarrist und Sänger in Sachen Songauswahl, Stimme und authentischer Aufführungspraxis der Fackelträger oder Lordsiegelbewahrer dieser frühen Bandperiode ist, hatte er 2006 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einer Portion Glück und auch unter Einsatz nicht unerheblicher finanzieller Mittel konnte das Sigge-Rocktours-Triumvirat sich die Teilnahme am zweiten Abend auf heiligem Boden sichern. Weiterlesen

15 Jahre Sigge-Rocktours.

15 Jahre Sigge-Rocktours gilt es in diesem Jahr zu feiern. Wo genau der Beginn der Sigge-Rocktours Geschichte festgemacht wird ist – wie bei vielen Bandgründungen auch – eine unter Experten strittige Angelegenheit. Soll man den ersten Besuch von Tom in Bielefeld zum Snowy White Konzert im Elfenbein schon dazu zählen? Nein, wir entschieden uns für die erste große gemeinsame Fahrt im Jahr 1999. Roger Waters hatte unverhofft ein paar Konzerte in den USA angekündigt. Eine einmalige (so dachten wir damals) Chance, den Waters nochmals live zu erleben. Da mussten wir dabei sein. So reisten wir an die Ostküste der USA, fuhren zahlreiche U-Turns mit unserem Mietwagen, sahen grandiose Konzerte und legten den Grundstein für die ersten 15 Jahre Sigge-Rocktours. Seither also besuchen Arne, Tom, Henning hier und dort Konzerte. Oft mit weiteren Freunden und Musikbegeisterten.

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Alle Jahre wieder: Die Australian Pink Floyd Show

Australian Pink Floyd Show in Bielefeld 2012Alle Jahre wieder… kommen die Aussi Floyd in eine Mehrzweckhalle in Deiner Nähe. Diesmal waren Sie mit Ihrer Exposed in the Light-Tour nach ein paar Jahren Pause wieder in der Stadthalle Bielefeld (huch, jetzt plötzlich mit gewaltigem neuem Anbau) zu sehen. Da es um die Ecke lag, schaute ich zusammen mit dem treuen Sigge-Rocktours-Kunden Oliver wieder einmal vorbei. Wie befürchtet war die Setlist nur marginal verändert gegenüber den Vorjahren.

Zum Glück verzichtet man diesmal auf das lächerliche 3D-Spektakel das wir uns im Vorjahr in Hannover angesehen haben. Diesmal beschränkte man sich darauf die PULSE-DVD optisch zu kopieren. Lightshow und Filme lehnten sich klar an die 94 Tour an. Die Filme sind – im Gegensatz zu früher – überwiegend keine CGI-Filme mehr sondern im Stil der 94 Tour nachgedrehte Realfilme. Hier wird versucht die Originalfilme 1:1 nachzustellen. Man schwankt zwischen „nett gemacht“ und „irgendwie einfallslos aber aufwändig kopiert“. Weiterlesen

Sturm und Drang. Zweiter „The Wall“-Abend in Hamburg.

 

 Nach dem erholsamen Zwischenstopp auf dem niedersächsichen Land (einschließlich „Matjesfest“) hatte ich noch das Glück mit einem Münchener Freund das zweit Hamburger Wall-Konzert am Samstag zu besuchen. Mein Begleiter ist -im Gegensatz zur sonstigen Sigge-Rocktours-Reisegruppe – vielleicht kein eingefleischter Fan, hatte aber, wie so viele junge Männer, mehr als ausreichend Zeit mit „The Wall“-Album, -Film und -Gitarrentabulatur verbracht und konnte nun das Stück aus Waters‘ Sturm und Drang-Phase und damit erstmals ein Pink Floyd bzw. PF-Solo Konzret live erleben. Weiterlesen

Der „Mark-Knopfler-isierung“ erfolgreich aus dem Weg gehen – David Gilmour Tourauftakt 2006 in Dortmund und Hamburg

Das mit Spannung erwartete erste Konzert am 11.03.2006 im Konzerthaus Dortmund war wohl das »kleinste« der On an Island Tour (abgesehen von den „irregulärern“ Geburtstags- / Mermaid- / Abbey-Road-Shows). Das Konzret zum Auftakt in einem Saal vor nur 1000 Leuten war schon sehr intim und „low-key“ für DG/PF-Verhältnisse. Der zweite Teil des Abends war dann auch ganz im Sound und Geiste von Pink Floyd in Ihrer frühen Hochphase von 1970 – 73: Bei den leisen Stellen war das Publikum muksmäuschenstill und andächtig – so sollte es sein. Weiterlesen

Australian Pink Floyd Show in Hannover: Schwein gehabt!

Als Warm-Up Programm für die anstehende Roger Waters Europa-Tour, tourt derzeit wieder die Australian Pink Floyd Show durch Europa. Um möglichst authentisch zu wirken, hat man sich wie die großen Vorbilder kürzlich mit dem Management und dem Gitarristen überworfen. Nun gibt es auch noch die British Pink Floyd Show, die zwischenzeitlich auch verkündete, die Australien Pink Floyd Show habe sich aufgelöst und touren jetzt unter dem Namen British Pink Floyd Show. Kommt einem irgendwie bekannt vor.
Die Aussi-Floyd kommen in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr kurz nach Jahresbeginn in die AWD-Hall nach Hannover. Diesmal im Gepäck: Quad-Sound, 3D-Filme und das übliche Greatest-Hits Programm, Weiterlesen

Pink Floyd 1994 in Hannover

Dieses ursprünglich für den 23. August geplante Konzert, fand tatsächlich am 16. August statt, da später in der Tourplanung ein weiteres Zusatzkonzert in Hannover am 17. August nachgeschoben wurden, das allerdings zu einer verregneten Angelegenheit werden sollte.

Nach dem Kölner Konzert am 2. August, das wir aus den ersten Reihen miterleben durften, gab es hier für uns ein ganz andere Perspektive. Diesmal saßen wir auf der Tribüne gegenüber der Bühne. Später erlebten wir noch das Konzert in Gelsenkirchen aus der Mitte des Innenraums. Beruhigende Feststellung: Auf Pink Floyd Konzerten gibt es praktisch kaum schlechte Plätze. Die Show erreicht einen an den unterschiedlichsten Stellen auch in riesigen Stadien, und jeder der drei Positionen hatte ihren speziellen Charm.

Eine große Auswahl hatten wir auch gar nicht. Damals (im Dezember 1993) musste man nehmen, was der lokale Tickethändler an Karten zugeteilt bekam. Bei uns war es eben die Tribüne Block F Süd. Eine stadionweite Saalplanbuchung gab es damals noch nicht. Dafür gab es noch hübsche, individuelle Tickets für die einzelnen Konzerte. Weiterlesen

Pink Floyd 2. August 1994 Köln

Am 2. August 1994 besuchte ich zusammen mit meinem Bruder das Pink Floyd-Konzert im Müngersdorfer Stadion in Köln. Ich war sechzehn und es sollte meine erste Pink Floyd-Show sein und das erste Stadionkonzert, das ich sah. Mein Bruder hatte die Band schon 1989 an gleicher Stelle auf der „Another Lapse“-Tour gesehen und mich mit seiner Begeisterung für die Musik angesteckt.

Wir wollten uns nicht schonen und setzten uns nach dreistündiger Anfahrt erstmal weiter drei Stunden vor den Eingang um auf die Einlass zu warten. Nach den Kontrollen stürzten wir mit einigen hundert anderen Fans ins Stadion um in den „Front of Stage“ Bereich – so nennt man das heute, damals war es wohl eines der ersten Tourneen, die einen Sicherheitsbrecher ca. 30-40 Meter vor der Bühne hatten, Weiterlesen

Pink Floyd 18.06.1989

18. Juni 1989, 18 Uhr, Köln, Müngersdorfer Stadion vor gut 20 Jahren. Noch drei Stunden bis zu meinem ersten Pink Floyd Konzert, meinem ersten Stadionkonzert, meinem ersten Konzert überhaupt. Hier stand ich nun, 16 Jahre alt, zusammen mit drei Schulfreunden in der knallenden Sonne und wartete voller Vorfreude. Seit Monaten fieberten wir diesem Ereignis entgegen. Kritzelten ständig Dinge wie „noch 72 Tage, 11 Stunden und 17 Minuten bis zum Konzert“ auf das Schulmobiliar. Ein paar Monate zuvor hatte mich ein Freund mit in den Film „The Wall“ geschleppt, der in der Kamera, einem Bielefelder Programmkino lief. Der Film haute mich um. Als ich dann ein paar Tage später das Album „The Wall“ hörte, war ich ein zweites Mal platt: Das war nicht einfach eine Aneinanderreihung von Songs, kein Soundtrack, das war die akustische Version des Films, die deutlich VOR dem Film entstanden ist. Von da an war im vom Pink Floyd Virus infiziert.

Es war Ende 1988 und folgerichtig kaufte ich mir als erstes A Momentary Lapse Of Reason, gefolgt von Delicate Sound Of Thunder. Als die 89er Konzerte angekündigt wurden stand für mich fest: Da muss ich hin! Mit drei gleichgesinnten Schulfreunden machten wir uns an das Projekt 18.06.89. Weiterlesen

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