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Die Anfänge des Berlin Atonal reichen bis in die 80er Jahre des alten Berlin (West) zurück. Im Kreuzberger SO 36 wurde 1982 das erste Atonal veranstaltet. 1990 schloss das Festival zunächst seine Türen. Vor drei Jahren hat die Festivalreihe  einen Relaunch erfahren und wird seitdem im alten Heizkraftwerk Mitte in der Köpenicker Straße aufgeführt. Das monumentale Industriebauwerk, welches 1961 in der DDR errichtet wurde und  1997 „vom Netz ging“, dient seit 2013 als Auftrittsort.

Beim Berlin Atonal stehen seither experimentelle Musik und Installationen im Mittelpunkt. Livepräsentationen und DJ-Sets wechseln sich ab und die elektronische Musik wabert variantenreich zwischen Ambient, Noise, Drone, Dub und Techno durch den Skelettbau. Ergänzt wird die Musik  durch zahlreiche Filmprojektionen und über 100 Künstler gestalten die 5-tägige audiovisuelle Sinneserweiterung.

In diesem Jahr war der Sigge-Rocktours Express  dabei und hat am zweiten Festivaltag ein paar Eindrücke mit einem handelsüblichen Fotoapparat und einem Taschentelefon festgehalten.

Die Unbunten Farben Schwarz und Weiß wurden vorwiegend durch Rot gebrochen und die vorherrschende  Finsternis, mit viel Kunstnebel  angereichert, stärkt zweifellos alle Sinne gleichermaßen.

Zen Center & Tea House

Zen Center & Tea House

Werte

Werte

Barbecue

Barbecue

Food Walk

Food Walk

1983

1983

Blow up!

Blow up!

 

 

 

 

 

Yves de Mey

Yves de Mey

Prostitutes

Prostitutes

Kathedrale

Kathedrale

Blutrot

Blutrot

Ausreichend

Ausreichend

Shadows

Shadows

Blick in die Dunkelheit

Blick in die Dunkelheit

Spiegel

Spiegel

 

 

 

 

 

 

 

 

Upper Glossa

Upper Glossa

These Hidden Hands

These Hidden Hands

 

 

 

 

 

 

 

Zu Füßen

Zu Füßen

Finsternis

Finsternis

Blick nach vorn

Blick nach vorn

Projektionsraum

Projektionsraum

Holz & Beton

Holz & Beton

Pause

Pause

2 Flaschen

2 Flaschen

Restrooms

Restrooms

Kreuzungen

Kreuzungen

Mika Vainio+Daniel Pflumm

Mika Vainio+Daniel Pflumm

Raime

Raime

Fakten

Fakten

 

 

 

 

 

 

Raime

Gegen 2 Uhr morgens kam der heimliche Headliner des zweiten Tages – Raime – auf die Stage Null.  Das Duo um Tom Halstead (Gitarre) und Joe Andrews (Electronics), war zu Ihrer Deutschland Premiere mit der Schlagzeugerin Valentina Magalettii angereist. Ihre hypnotisch, repetitiven und rohen Tongebilde, sägten sich während der Dreiviertelstunde unaufhörlich durch den Betonbau. Ihren aktuellen und vielbeachteten Longplayer „Tooth“, spielten sie fast in Gänze und mit einem furiosen letzten Song, fräste sich Tom Halstead mit einem monotonen und harten Riff auch durch die letzte Betonstütze. Valentina Magalettii wirbelte auf dem Schlagwerk alles fort was umherflog. Fantastisch. Ein Konzert, über das man noch in Jahren sprechen wird. Glücklich all die, die dabei waren.