The Brian Jonestown Massacre, Berlin, Heimathafen Neukölln,13.08.2018 Fotocredits: Christopher Rimmer (thank you)

The Brian Jonestown Massacre sind in diesem Jahr auf einer umfangreichen Welttournee die bereits im Frühjahr in den USA begonnen hat und in Australien und Neuseeland fortgesetzt wurde. Auch am anderen Ende der Welt erfreut sich die Band um Ihren Anführer Anton Newcombe seit jeher großer Beliebtheit.

Ausverkaufte Shows sind die Regel und auch zu großen und bekannten Festivals werden „die BJM“ regelmäßig eingeladen.

Mit zwei neuen Plattenveröffentlichen in diesem Jahr ist der kreative Output des seit Jahren in Berlin lebenden Anton Newcombe scheinbar unerschöpflich, zumal eine weitere VÖ mit Tess Parks  kurz bevorsteht. Alle Alben werden grundsätzlich in seinem Studio in der Nähe des Berliner Nordbahnhofs eingespielt und aufgenommen.

Mit „Something Else“ im Flightcase , die erste der zwei BJM Platten in diesem Jahr, ( die zweite VÖ soll im Herbst erscheinen) kam der Tross auch im August nach Europa. Die Platte wurde in den Medien durchweg gut bis sehr gut besprochen und nach einigen „experimentellen“ VÖ im vergangenen Jahr, klingen BJM wie in den Anfangstagen. Zurück zu den Wurzeln. Feinster Psychedelischer Rock ohne auf abgedroschen Pfaden dieses Genres zu wandeln.

Zur Überraschung vieler Fans sind drei langjährige Live- Bandmitglieder (Bass, Schlagzeug, Keys) derzeit von Bord gegangen, so dass eine frische, neue Bandbesetzung zusammengestellt wurde. Gespannt wie dieses Line-Up live funktionieren würde, buchte der Sigge- Rocktours Express 3 Konzerte in Hamburg, Berlin und Amsterdam.

Wir haben ein paar Fotos von den Konzerten zusammengestellt:

Hamburg, Knust

Ein toller Auftrittsort im sonnigen Hamburg. Bei exzellentem Sound und vollem Saal gaben BJM ein fantastisches Konzert. Die 8-köpfige Band wirkte alles in allem gut eingespielt, wenngleich Anton nicht mit allen Arrangements zufrieden zu sein schien. Zahlreiche Songs des noch nicht veröffentlichten Albums (und von „Someting Else“) wurden bereits gespielt, welche sich nahtlos in die Vielzahl von alten Klassikern einfügten.

Ein emotionaler Auftakt ihrer 6 Konzerte in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

Berlin, Heimathafen

Sold Out! In einem der schönsten Berliner Auftrittsorte spielten BJM ihr bestes Konzert. Ein umjubelter Auftritt der keine Wünsche offen ließ. Anton war äußerst gesprächig und erzählte ein paar nette Anekdoten und war in bester Stimmung. Es schien, dass es auch für Ihn ein besonderer Abend in „seiner Stadt“ war. Im Nachgang tat auch er seiner Begeisterung in den sozialen Netzwerken kund. Die Band spielte wie aus einem Guss und mit dem überragenden und fast 15 Minuten andauernden „ A Word“, bei dem 6 Gitarren und 10 Musiker auf  der Bühne stehen, (die 2 Roadies kommen dazu) verabschiedete sich die Band vom begeisterten Berliner Publikum.

Die warme Sommernacht in Neukölln hatte Ihren Höhepunkt erreicht.

Amsterdam, Paradiso

Ein Konzert in diesem legendären Saal ist für jeden Konzertgänger eine Pflicht und darf auf keiner „Bucket-List“ fehlen. Das Konzert wurde wie jeden Abend mit  „We Never Had A Chance“ eröffnet.  Einer der stärksten Songs der vergangen Jahre der jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Joel Gion, der heimliche Star der Band und überragende „Tambourie Man“, war wie immer exakt auf den Punkt und auch der neue Drummer Stuart Mann erledigte seine Sache gut.  Anton überzeugt durch eine fantastische „Vocal-Performance“ und sein Gitarren Solo in der Mitte des Songs klingt großartig. Für mich ein „wahres Monster“ und  brilliante Konzerteröffnung .

Das gut 100-minütige Konzert wurde routiniert bestritten und hatte nicht ganz den Vibe wie Berlin. Höhepunkte waren „Dream of Cats“, „Nevertheless“ und Moogy Morgan hatte bei „Anemone“ von den drei Konzerten ihren besten Vocal Part.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Tour geht im September bis November durch Europa/UK weiter.

Das neue Line-Up hat Ihren „Härtetest“ bestanden. Ob dieses Zusammenstellung lange Bestand haben wird, scheint jedoch fraglich. Anton hat mit unzähligen Besetzungen in den letzten 25 Jahren die Konzerte bestritten und es ist gut möglich, dass wir in ein paar Wochen wieder einen Wechsel an einzelnen Instrumenten zu Gesicht bekommen.

Wird die überragende Sara Neidorf an den Drums sitzen?

The Brian Jonestown Massacre kommen im September/Oktober für 3 Konzerte nach Deutschland zurück.

Der Sigge-Rocktours Express wird berichten.