Share it fairly but don’t take a slice of my pie

Vor 35 Jahren besuchte ich mein erstes Pink Floyd Konzert. 56DM (inkl. VVK-Gebühr und Versand) kostete das Ticket damals, inflationsbereinigt sind das heutzutage gut 63€. Seither war ich auf 42 weiteren Pink Floyd Konzerten oder Konzerten von Pink Floyd Mitgliedern, flog dafür in die USA, nach London, nach Pompeji, reiste quer durch Deutschland bis in die Niederlande. Verrückt nennen sowas viele, Hobby ich und einige andere. Natürlich entstanden auch immer Kosten rund um die Konzertreisen, dafür leiste ich mir keine anderen kostspieligen Hobbys. Dazwischen besuchten wir auch sehr viele Konzerte von Kraftwerk, Lou Reed, Neil Young, The Who und diversen anderen Künstlern. Für Konzerttickets habe ich schon eine Menge Geld ausgegeben.
War es das? Das möglicherweise letzte David Gilmour Konzert für Sigge-Rocktours? Der Tourabschluss in London steht in diesem Jahr nicht bei uns im Reisekalender. Eine Fortsetzung der Tour im nächsten Jahr oder gar ein neues Album inklusive Tour in den nächsten zwei bis drei Jahren scheint unwahrscheinlich, schließlich feierte Herr Gilmour dieses Jahr bereits seinen 70. Geburtstag. Alles Gedanken, die wir während des Konzertes verdrängt hatten. Zwischenzeitlich hing dem Konzert in Wiesbaden sogar der schale Beigeschmack eines Pflichttermins an. Damals voll Freude gebucht, kurz darauf in den 
Dass die Royal Festival Hall ein Highlight von David Gilmours Europa Tour wird, stand für uns bei Veröffentlichung der Tourdaten der relativ überschaubaren Europatour schnell fest. Nachdem die drei Konzerte in der Royal Albert Hall 2006 den definitiven Höhepunkt der Tour mit Gastauftritten von u. a. Nick Mason und David Bowie bildetet, stand für uns fest: Auch dieses Jahr geht es nach London. SRT-Urgestein Tom war bereits 2006 Zeuge bei den drei Londoner Konzerten.


Das mit Spannung erwartete erste Konzert am 11.03.2006 im Konzerthaus Dortmund war wohl das »kleinste« der On an Island Tour (abgesehen von den “irregulärern” Geburtstags- / Mermaid- / Abbey-Road-Shows). Das Konzret zum Auftakt in einem Saal vor nur 1000 Leuten war schon sehr intim und “low-key” für DG/PF-Verhältnisse. Der zweite Teil des Abends war dann auch ganz im Sound und Geiste von Pink Floyd in Ihrer frühen Hochphase von 1970 – 73: Bei den leisen Stellen war das Publikum muksmäuschenstill und andächtig – so sollte es sein. 







