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Arne, Henning & Tom on Tour - Konzerttagebuch

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Sind hier Wahnsinnige im Stadion?

Roger Waters bringt The Wall ins Berliner Olympiastadion

The Wall im Olympiastadion Berlin 2013Wie die Zeit verfliegt! 2010 startete Roger Waters seine The Wall Tour in den USA und spielte in kleinen Arenen vor 10.000-20.000. Ein Jahr Später besuchte das Sigge-Rocktours-Team fünf Konzerte auf der Europa-Tour, die ebenfalls mit wenigen Ausnahmen  Arenen stattfand. Bei ein paar Ausreißern (siehe The Wall XXL) deutete Roger schon an, dass ihm die Arenen nicht mehr reichen. 2012 kam The Wall dann in Übersee und in Südamerika in die Stadien. Für 2013 wurden dann auch in Europa Stadion-Konzerte angesetzt. Sigge Rocktours besucht drei davon. Den Anfang machte TOM in Rom. Gestern gab Roger sein Gastspiel im Berliner Olympiastadion. Ein denkwürdiger Ort, denn  das Säulenszenario in den In The Flesh und Run Like Hell Sequenzen ist durch den Bau aus der Nazizeit inspiriert worden. Da wo heute VIP-Logen sind, hat Hitler 1936 die Olympischen Spiele eröffnet. Umso gespenstischer wirkt dieser Konzertabschnitt daher, wenn das äußere Erscheinungsbild des Stadions plötzlich im Inneren auf die große Mauer projiziert wird. Weiterlesen

Ist das noch Punkrock?

Die Toten Hosen am Weserufern in Minden

Die Toten Hosen - DTH Minden 2013 TeaserOft berichtet Sigge Rocktours von Acts der Kategorie „Alte Säcke mit lauten Gitarren“. Inzwischen haben sich die Toten Hosen auch in diese Kategorie gespielt. Nach einer ausverkauften Hallentour folgen einige Open Air Konzerte zum Abschluss des Sommers. So lockten Campino und seine Toten Hosen rund 40.000 Zuschauer ans Weserufer in Minden und sorgten so für Festivalstimmung und das Konzertereignis des Jahrzehnts in Minden. Weiterlesen

„Oh Man, Oh Machine“- Kraftwerk beim Malta Festival in Poznan

Kraftwerk Poznan SpacelabPünktlich um 9.37 Uhr setzte sich der „Berlin-Warszawa-Express“ vom Gleis 12 des Berliner Hauptbahnhofes in Richtung Poznan in Bewegung.

Sigge Rocktours hatte sich nach den fulminanten Katalogabenden von Düsseldorf im Januar diesen Jahres (wir berichteten) für ein weiteres Liveerlebnis der Düsseldorfer „Oh Man, Oh Machine“ -Musikarbeiter entschieden.

Das uns bislang unbekannte Malta-Festival im nahegelegenen Poznan, welches von Berlin in ca. 3 Stunden mit dem Zug zu erreichen ist, bot eine gute Möglichkeit Kraftwerk live zu erleben , einen Eindruck des Festivals zu erhalten und Stadt und Menschen kennenzulernen. Weiterlesen

Herr Seele und das Zimtmädchen. Neil Young & Crazy Horse in der Berliner Waldbühne.

Neil Young Waldbühen BerlinRückblende. Juni 2001: Neil Young und Crazy Horse spielen ein denkwürdiges Konzert in der Waldbühne. Es ist heiß – sehr heiß. Wir stehen vorne, vielleicht acht Reihen vor der Bühne. Der Preis für den Einlass beträgt 71 Deutsche Mark. Neils Gitarre sägt scheinbar Scheiben aus der Muschelkalkverkleidung der Veranstaltungsstätte. Crazy Horse rumpelt majestätisch vor sich hin. Sie singen das Lied von „Cortez“, dem Killer und ein mächtiger, verzerrter, klagender Gitarrenton hängt schwerlelos in der Sommerluft. „Like Hurricane“ will nicht enden und Neil kniet über seiner schwarzen Gibson, deren zur Mikrophonie neigende Tonabnehmer er mit den Enden der abgerissenen Saiten bearbeitet. Selten hat mich ein Konzert so beeindruckt wie dieses.
Knapp Zwölf Jahre später, am selben Ort:  Weiterlesen

Bee Gees, Brecht und Delmenhorst – Element of Crime gastieren für 6 Abende im Berliner Lido

Element of Crime Lido Um es gleich vorweg zu sagen: Es war großartig!

Sigge Rocktours hatte im vergangenen Jahr, als die April Termine für die „ Wir hängen tagsüber ab und spielen abends im Club“- Tour bekannt gegeben wurden, in Betracht gezogen, an mehreren Abenden die Konzertreihe besuchen zu wollen.

Ich entschloß mich schlußendlich 3 von 6 Abenden im Lido zu verbringen.

Da traf es sich auch recht gut, dass zum einen ein Gründungsmitglied von SRT seinen Geburtstag gern mit Freunden und den vielleicht „besten deutschen Songtexten“ verbringen wollte und zum anderen meinten wir, dass wir EoC in solch kleinem Rahmen wohl so schnell nicht wieder sehen werden.

Inzwischen bespielen Sie weitaus größere Säle, Hallen und Festivals.

Tickets für den 23., 25. und 26. April wurden rasch gekauft und ich hoffte auch, dass die Band aus Ihrem großen Repertoire möglichst viele (live) ungehörte Stücke prästentieren wird.

Die Ticketverkaufsstellen vermeldeten nach ein paar Wochen, dass alle Abende restlos ausverkauft sind. Weiterlesen

Is it in my Head? The Who’s Quadrophenia 1997 in Dortmund

Wir schrieben das Jahr 2013 und die verbliebenen The Who gehen mit Quadrophenia auf Tournee. Das gab es schonmal, vor 16 Jahren – und es war auch gut! Obwohl – streng genommen war das Ganze auch kein “The Who”-Konzert, sondern wurde unter dem Namen “Townshend-Daltrey-Entwistle” plakatiert. Das dürfte den meisten der 17.000 Besucher in der Westfalenhalle vermutlich egal gewesen sein. Und mir auch. Ich machte gerade Abitur und erlebte eine heftige “The Who”-Phase. Weiterlesen

…und Werke aus dem Katalog – Fünfter Abend für Kraftwerk, zweiter für uns.

kraftwerk_posterDen Reiz eines Kraftwerk-Konzertes machen -neben der erhabenen Musik und den brillanten, reduzierten Grafiken- die kleinen und großen Geheimnisse aus, die das Künstlerkollektiv da vor dem staunenden Publikum inszeniert. Wer ist dieser neue Musik- und/oder Bild-Maschinist rechts außen zum Beispiel? Welchen Teil der Musik spielen die Musiker selbst und live, was kommt direkt von den Kling-Klang-Festplatten unter der schicken Bühne? Wieviel der Setliste ist seit den MoMa-Konzerten eh vorprogrammiert?
So ganz wird man das Rätsel hoffentlich nie lösen, nur soviel war uns nach dem zweiten Abend in Düsseldorf (und den vorherigen Erfahrungen aus Berlin 2004 und Wolfsburg 2009) klar: die Mensch-Maschine schraubt während des Konzertes doch noch ordentlich am Werk herum. Weiterlesen

Präzision durch Kommunikation

Eine musikalische und kulturelle Erlebnisreise an den Rhein

kraftwerk_teaserSigge-Rocktours hatte Karten für zwei Abende  der Kraftwerk-1234568 Konzertreihe,  Nummer 4 (DIE MENSCH-MASCHINE von 1978) und Nummer 5 (COMPUTERWELT von 1981) in Düsseldorf ergattern können.

Kraftwerk, aus Düsseldorf kommend und die ultimativen Wegbereiter für viele Musikgenres von heute, haben mit Ihrer musikalischen Kreativität  von vor über 30 Jahren Zeitgeschichte geschrieben die mich und viele andere, immer noch begeistert. Eine Band die von „überholten“ Zukunftsträumen singt, klingt heute aktueller den je. Das macht auch heute noch Ihre Authentizität aus. Weiterlesen

Fotos vom Kraftwerk Computerwelt Konzert am 17.01.2013 in Düsseldorf

Kraftwerk 17.01.2013

Die Setlist vom 17.1.2013 in Bildern:

Am zweiten Abend der Sigge-Rocktours-Reise nach Düsseldorf gab es in der K20 Grabbegalle das Konzert zum Album Computerwelt. Im Vorfeld wurde bereits darüber diskutiert, mit welchem Song das Konzert heute beginnt, nachdem gestern die Mensch-Maschine das Konzert eröffnete und so einen etwas unsortiertern Mensch-Maschinen-Abend einläutete. Weiterlesen

Fotos vom Kraftwerk Mensch Maschine Konzert am 16.01.2013 in Düsseldorf

Die Setlist vom 16.01. in Bildern

1. Die Mensch-Maschine

Nachdem die ersten beiden Abend mit den Robotern eröffnet wurden, begannt der Abend des Mensch-Maschine-Abends erstaunlicherweise mit dem Lied Mensch Maschine. , dem seit Jahren bei Kraftwerkkonzerten üblichen, programmatischen Opener. Möglicherweise war der Grund ja etwas längere Album-Version der Roboter, mit einem ausgedehnteren Intro, das als Opener des Konzerters vermutlich nicht so überzeugend gewesen wäre. So erlebten wir ein etwas durcheinandergewürfeltes Mensch-Maschine Album.

Kraftwerk 16.01.2013 - Mensch MaschineKraftwerk 16.01.2013 - Mensch MaschineKraftwerk 16.01.2013 - Mensch Maschine

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Toms Konzertrückblick 2012

konzertrueckblick_2012_tomTom, Teil der Berliner Rocktours-Fraktion der ersten Stunde, blickt auf ein umfangreiches Konzertjahr zurück. Bei Ihm standen 2012 auf dem Plan unglaubliche:

 

 

 

  • 66  Bands/Künstler
  • 30  Auftrittsorte
  • 4    Festivals ( ATP London, Berlin Festival, Torstraßenfestival, Pias Nite)
  • 2    Städte
  • Unzählige Supports!
  • Hunderte Fotos!
  • Unendlich viele Eindrücke!

Rückblick.
Wertungen.
Rankings.
Am Besten.
Weniger gut.
Immer wieder.
Nicht nochmal.
Gerecht?
Erster Platz.
Doch „nur“ Fünfter.
Richtige Entscheidungen.
Verblasste Erinnerungen.
12 Monate.

Jedes Jahr der gleiche „Mist“. Ich tu mich schwer damit! Kann ein Konzert aus dem Januar die gleiche Wertschätzung erhalten wie eines vor Wochenfrist? Hat nicht (fast) jedes Konzert seine unvergessenen Momente und ist deshalb einzigartig? Warum muss man unbedingt „Top 5+“ Bewertungen erstellen, anstatt es bei einem „war großartig“, „war gut“, „war außergewöhnlich“, „fand ich fürchterlich“, „war totaler Mist“ usw. zu belassen?……..neeeeein, so einfach ist das hier nicht, Plätze und Platzierungen müssen her! Alles und jeder wird bewertet. Weiterlesen

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