Auch in diesem Jahr ein umfassender Rückblick auf ein sehr schönes und ereignisreiches Konzertjahr bei dem ich mehr als 60 Veranstaltungen unterschiedlichster Künstler besucht habe.
2014 kamen viele Bands hinzu, die ich schon immer gern live sehen wollte. Glücklicherweise bietet meine Heimatstadt die Möglichkeit dazu und wie immer sind wir Berliner ein wenig im Vorteil wenn es darum geht, ob z.B. noch weniger bekannte Bands von Ihren Plattenfirmen oder gar „cleveren Managern“ auf eine erste Tour geschickt werden. Die Metropole an der Spree ist fast immer dabei oder oft sogar einziger Auftrittsort.
In der Rückschau auf die Konzerte war interessant für mich, dass es einige mir altbekannte Bands in diesem Jahr nicht bis ganz nach vorn geschafft haben. Das lag zum einen natürlich an Ihrem Auftritt und zum anderen daran, dass andere, „neue“ Bands derzeit spannender, interessanter und mitunter einfach besser waren! Richtig gepackt haben mich Arcade Fire, Massive Attack und Jack White in diesem Jahr nicht. Es waren keine schlechten Gigs und womöglich sind es oft nur ein paar „übersättigte Kleinigkeiten“ die mich wohl zu kritisch werden lassen. Weiterlesen
Es musste so kommen! Durch diese Wucht, diese energetische und schweißtreibende Bühnenpräsenz und mit diesem sagenhaften Debütalbum, haben sich die zwei jungen Kerle aus Brighton binnen eines Jahres an die Spitze der Charts katapultiert und sie zu einem der heißesten Live-Acts der heutigen Zeit werden lassen.
Vornweg: Es war heiß! Das lag zum einen daran, dass sich der Klimatechniker des Privatclubs offenbar noch im verlängerten Wochenende befunden habe muss und natürlich an Ben Thatcher und Mike Kerr die sich mit einem furiosen Auftritt in der Stadt zurückmeldeten.
Kevin Morby habe ich als Bassist der New Yorker Band Woods kennengelernt. Auf den Konzerten die ich von den Woods besucht habe, stand er immer mittig, mit einem scheinbar viel zu eng und fast in Brusthöhe sitzendem Bass. Durch seinen melancholisch anmutenden und scheuen Blick, der fast immer über das Publikum hinweg streifte, hatte ich oft den Eindruck, dass er nicht anwesend schien und hörte jedoch, dass er eben das Bindeglied zwischen den zwei Gitarristen ist und mit seinem Basspiel nicht unwesentlich den Sound der Woods mitgeprägt hat.
Wo vor über einem Vierteljahrhundert Waren des täglichen Bedarfs gekauft wurden, finden heute Konzerte statt. Großartig!
Sigge-Rocktours hatte sich diesmal, nachdem wir im 

Heute auf den Tag genau vor 15 Jahren, habe ich mit 2 Freunden mein erstes MASSIVE ATTACK Konzert besucht.
Pünktlich um 9.37 Uhr setzte sich der „Berlin-Warszawa-Express“ vom Gleis 12 des Berliner Hauptbahnhofes in Richtung Poznan in Bewegung.
Sigge-Rocktours hatte Karten für zwei Abende der Kraftwerk-1234568 Konzertreihe, Nummer 4 (DIE MENSCH-MASCHINE von 1978) und Nummer 5 (COMPUTERWELT von 1981) in Düsseldorf ergattern können.







