Mit dem stimmungsvollen Radiohead-Konzert am Samstag in der Wuhlheide wurde der Herbst endgültig und stilvoll eingeläutet. Ursprünglich sollten die beiden Konzerte ja im Juli stattfinden, aufgrund eines Bühnendach-Einsturzes in Toronto wurde ein großer Teil der Europatermine der Tournee jedoch verschoben. Ende September ist es mit den Witterungsbedingungen für Freiluftkonzerte ja so eine Sache – Weiterlesen
Schlagwort: Berlin (Seite 4 von 4)
Freitag, 28.09.2012, mit “Indigo”.
Setlist:
- Soweit nicht schon geschehen
- Meine Cousine aus Bielefeld
- Ding der Unmöglichkeit
- Verlassen Sie diesen Mann
- Keinen Anspruch
- Drei Zimmer, Bad und Teufelsküche
- Noch nie so gemacht
- Unrasiert und fern der Heimat
- Gentryfication Row
- Hiervon Unberührt
- OK für Dich
- Schrumpfende Städte
http://www.myspace.com/diemietminderung
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Regen und Gewitter waren angekündigt für das Bob Dylan Konzert in der Zitadelle. Doch im Gegensatz zum verregneten Lou Reed Konzert vor knapp zwei Wochen am selben Ort hatte der Himmel diesmal Erbarmen mit „His Bobness“. Lediglich die letzten Songs endeten in leichtem Regen. Und so erlebte die mit gut doppelt so vielen Zuschauern wie beim Lou Reed Konzert gut gefüllte Zitadelle auch einen bestens gelaunten Dylan, der mit Sonnenbrille und Dauergrinsen den Abend begann. Weiterlesen
Jack kam also mit den Jungs ins Tempodrom. Und spielte ein Konzert von dem noch lange zu reden sein wird. Mit ungeheurer Spielfreude und Lässigkeit stelle White sein neues Album „Blunderbuss“ vor und stellte die Songs neben eine Auswahl aus seinem schon jetzt umfangreichen Schaffen. Um es kurz zu machen: Wie White seine zahlreichen Einflüsse aus Rock, Pop, Soul, Psychedelic, Folk, Punk, Surf, Country, Garage an der gemeinsamen Wurzel des Blues packt und aufs neue verpflanzt, ist einzigartig, aufregend, und macht unheimlichen Spaß.
Nachdem die festliche Eröffnung das Sommer-Konzertsaison 2012 unter widrigen metereologischen Bedingungen in der Zitadelle Spandau hart erarbeitet werden musste, folgte am Wochenende die erste Konzertabsage für das Jahr: Radiohead müssen wegen des Einsturzes des Bühnendaches in Toronto ihre Wuhlheide-Shows auf zunächst unbestimmte Zeit verschieben – gemunkelt wird im September. Für mich bedeutet es etwas Entspannung im Kalender, denn nun geht es konzertmäßig Schlag auf Schlag – und nebenher ist ja auch noch EM. Gestern Abend also dann zum Wochenstart Gravenhurst – das Konzert wurde kurzfristig vom Comet-Club in den benachbarten Magnet verlegt. Weiterlesen
Der Himmel über Spandau kennt kein Erbarmen: Das mittlerweile fünfte Lou Reed Konzert in Berlin, das wir besuchen, beginnt und endet im Regen. Aber würde ein sonniger Abend zu den vielfach düsteren Texten von Lou Reed passen? Eben! Und so überstehen wir das Konzert halbwegs tapfer und trocken mit ein paar Plastikregenponchos, die wir vor 10 Jahren noch als unwürdige Müllsäcke verspottet hätten. Man wird eben älter.
From Velvet Underground to Lulu
Der Titel seiner Sommer Tour sagt ziemlich deutlich was die Zuschauer zu erwarten haben: Alte Hits und Songs von Lulu, seinem letzten Album, das er gemeinsam mit Metallica eingespielt hat. Weiterlesen
Und wir hatten schon gedacht, der Winter geht dieses Jahr an uns vorüber – aber mit den Black Keys kam am 28. Januar der erste Schnee nach Berlin. Die Arena war eh ausverkauft, aber da nun alle Ihre dicken Winterjacken angezogen hatten, kam es Thomas und mir noch etwas enger und gedrängter vor als sonst. In der Halle war ca 15 Meter vor der Bühne ein Brecher aufgestellt worden. Es war ein enges und bisweilen ruppiges Konzert, mit den üblichen Vordränglern und Ständig-neue-Biere-Holern. Seit dem die Black Keys von Danger Mouse produziert werden und einen etwas massenkompatibleren, souligen, fetten 70er-Sound pflegen sind die Plattenverkäufe und die Publikumszahlen explodiert. In der Halle waren die um die 20-jährigen in der Überzahl, man sah viele Erasmus-Spanier und englischsprachige Bart-/Brillen/-Holzfällerhemd-Träger im Publikum. Weiterlesen
Robert Plant macht es den Berlinern nicht einfach. Das angekündigte Konzert zur Dreamland-Tour kam nie in den Vorverkauf, das letztjährige Berlin Konzert wurde zugunsten eines weiteren Konzertes in England auch wieder abgesagt. Die Karten musste man zurückgeben, wie schon damals als Jimmy Page seine Tour mit den Black Crowes wegen Rückenproblemen abbrechen
musste und auch er so sein Berliner Konzert absagen musste. Trotzdem können sich die Berliner Led Zeppelin-Fans glücklich schätzen. Wie schon bei der „Mighty Rearranger“-Konzertreihe findet das einzige Deutschlandkonzert einer Robert Plant Tour in Berlin statt. Weiterlesen

Bei diesem Konzert war es soweit. Wie schon nach der Show in Hamburg vermutet, veränderte sich das Ende von Another Brick in The Wall Part 2 nochmals erheblich. Heute gab es erstmals einen neuen Text und somit einen neuen Songabschnitt.
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Roger Waters The Wall Tour ist in Berlin angekommen. 21 Jahre nach dem Konzert am Potsdamer Platz, an das Roger auch erinnerte, trifft man sich wieder um die Mauer fallen zu sehen. In Berlin sieht man immer viele bekannte Gesichter (wie die von Norbert und Ingo) und erinnert sich gemeinsam an vergangene Konzerte. Werner von Pulse and Spirit war auch anwesend und schwelgte mit uns in Erinnerungen und diskutierte anstehende Veröffentlichungen wie die Box-Sets und die Blu Ray der Athener Konzerte. Weiterlesen
The National, Columbiahalle, Berlin, 25.02.2011
The National waren für mich die Entdeckung des Jahres 2010 und damit war ich verdammt nochmal spät dran. Das aktuelle Album “High Violet” ist bereits das fünfte wird inzwischen im Radio rauf- und runtergespielt, das Konzert in der Columbiahalle war ohne Plakatierung und große Werbung sofort ausverkauft.
Das Konzert war druckvoll und knackig, Die Band präsentierte sich routiniert und spielte ein kompaktes Set von etwa 100 Minuten Länge. Insgesamt kam die Musik live druckvoller, wüster und schrammeliger als auf Platte. All Mitglieder sehr schick und altersgerecht gekleidet, fühlte mich ein bisschenan Element of Crime erinnert: Die könnten auch als Volkshochschul-Lehrer durchgehen und haben auch alle bestimmt noch einen zweiten Job für das Leben nach / neben der Bühne in der Hinterhand. Jetzt mal mit Ausnahme desDrummers, der aussah, als käme er grade vom Fußballplatz: Mit drei extrabreiten roten Schweißbändern an dem Armen und Schweißstirnband (!) saß er hinter den Drumset. Weiterlesen
Am 18. Juli besuchte ich das U2-Konzert im Berliner Olympiastadion. Nach dem mich das „Vertigo“-Konzert im Jahr 2005 enttäuscht hatte, wollte ich dieses Mal eigentlich gar nicht gehen – ein Freund war verhindert und trat mir seine Karte ab. Das Stadion war am Ende voll besetzt, wobei noch viele Tickets vor der Tür unter Kaufpreis verkauft wurden, es wurden angeblich auch einige verschenkt. Unsere Plätze waren weit von der Bühne entfernt und boten einen guten Überblick über die gesamte Schüssel. Dank hochauflösender Videotechnik und ordentlichem Ton war es aber ganz angenehm, sich das Ganze aus der Entfernung anzuschauen. Die Bühnenarchitektur ist schon sehr beeindruckend, die vier Arme des Bühnendaches wirken sogar einigermaßen filigran. Im senkrechten Pylon der Anlage sind einige eindrucksvolle Lichtanlagen und ein ellipsoider Videoscreen, der sich wie ein Thrombosestrumpf nach unten strecken kann, untergebracht. Dem geneigten Pink Floyd-Fan fielen natürlich gleich die „Blütenkelch“ –Regenschirme auf, die die 1977er “In The Flesh“-Bühne vor Regen und Sonne schützen sollten – ursprünglich ein Entwurf des Architekten Frei Otto. Weiterlesen











