
Wie bereits im letzten Jahr freut sich Sigge-Rocktours über Toms persönlichen Rückblick auf sein Konzertjahr 2013:
Gut! Haben wir´s mal wieder geschafft! Ein ereignisreiches Musikjahr liegt hinter mir und zunächst erst mal die „hard facts“:
- 87 Konzerte
- 79 Bands/Künstler
- 47 Auftrittsorte
- 5 Städte
- 2 Festivals (Berlin Festival, Torstraßenfestival)
- Unzählige Supports!
- Etliche Fotos!
- Viele Eindrücke!
Der Rückblick In diesem Jahr gestaltet sich ein wenig anders als 2012.
Hier sind zunächst die von mir 2013 gewählten Kategorien:
- Die großen Stadien und Arenen
- Die kleinen und mittleren Clubs/Säle/Hallen/Arenen
- Mehr als nur ein „Support“
- Das besondere Konzerterlebnis
- Die Top 10 2013

Eine verhuschte Pippi Langstrumpf bahnt sich mit ihrem abgetragenen Rucksack über der Schulter den Weg durchs Publikum auf die Bühne, hängt sich die -scheinbar etwas zu großgeratene- Fender Mustang um und beginnt gewissenhaft ihr Instrument zu stimmen. Die Königin des Grunge-Folk-Metal-Blues ist zu Besuch im Berliner Privatclub.
Gemma Ray präsentierte unlängst Ihr aktuelles Soundtrack-Album für einen imaginären Film, „Down Baby Down“, im Rahmen eines Clubkonzertes für den Sender radioeins. Die Platte schwelgt im 60er-Jahre Breitwand-Morricone-Sound, man hatte daher auf der kleinen Bühne des neuen Imperial Clubs in den Kellern des Admiralspalastes Orgel, Schlagzeug, zwei Chor-Sängerinnen und eine Double-Bass untergebracht. Gitarrist und Bassist mussten hier und da zur Puste-Klarina greifen, um die bläserähnliche Sounds beizusteuern. Frau Ray erschien angemessen im 60ies-Kleidchen und mit Hochsteckfrisur. Ein weißes Handtäschchen wurde zwischen den Effektgeräten abgelegt.
Das nasse Laub pappt auf den Gehwegen, die Musik wird (noch) melancholischer: Der Herbst ist da und The National schau‘n in Berlin vorbei. Wiederkehrend wie die Jahreszeiten ist die ewig gleiche Erzählung der Geschichte der prototypischen Popband: Vom dranghaften Geschrammel in der Garage zum Geheimtipp und Debut. Zur Entdeckung, zum Durchbruch, zum Meisterwerk. Zum nicht mehr ganz so tollen aber immer noch ziemlich tollen Nachfolgewerk. Trennung. Solowerk. Reunion. Zum Spätwerk. Zur Wiederenddeckung. Wenn‘s gut läuft.
Eins.
Nach dem gelungenen Open-Air-Gastspiel in der 
Wie die Zeit verfliegt! 2010 startete Roger Waters seine The Wall Tour in den USA und spielte in kleinen Arenen vor 10.000-20.000. Ein Jahr Später besuchte das Sigge-Rocktours-Team fünf Konzerte auf der Europa-Tour, die ebenfalls mit wenigen Ausnahmen Arenen stattfand. Bei ein paar Ausreißern (siehe
Am Ende kommt der Sommer dann doch noch nach Berlin. Und Barack Obama. Und Portishead. In der Zitadelle Spandau gibt die Band ein mitreißendes Konzert und schlägt eine Brücke vom Trip-Hop zum Kraut-Rock. 







