Im zweiten Anlauf: Robert Plant and the Band of Joy in Berlin

Robert Plant, Zitadelle Berlin Robert Plant macht es den Berlinern nicht einfach. Das angekündigte Konzert zur Dreamland-Tour kam nie in den Vorverkauf, das  letztjährige Berlin Konzert wurde zugunsten eines weiteren Konzertes in England auch wieder abgesagt. Die Karten musste man zurückgeben, wie schon damals als  Jimmy Page seine Tour mit den Black Crowes wegen Rückenproblemen abbrechen
musste und auch er so sein Berliner Konzert absagen musste. Trotzdem können sich die Berliner Led Zeppelin-Fans glücklich schätzen. Wie schon bei der „Mighty Rearranger“-Konzertreihe findet  das einzige Deutschlandkonzert einer Robert Plant Tour in Berlin statt. Weiterlesen

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Premiere von Another Brick In The Wall Part 2a in Berlin


Bei diesem Konzert war es soweit. Wie schon nach der Show in  Hamburg vermutet, veränderte sich das Ende von Another Brick in The Wall Part 2 nochmals erheblich. Heute gab es erstmals einen neuen Text und somit einen neuen Songabschnitt.
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The Wall zurück in Berlin

 

Roger Waters The Wall Tour ist in Berlin angekommen. 21 Jahre nach dem Konzert am Potsdamer Platz, an das Roger auch erinnerte, trifft man sich wieder um die Mauer fallen zu sehen. In Berlin sieht man immer viele bekannte Gesichter (wie die von Norbert und Ingo) und erinnert sich gemeinsam an vergangene Konzerte. Werner von Pulse and Spirit war auch anwesend und schwelgte mit uns in Erinnerungen und diskutierte anstehende Veröffentlichungen wie die Box-Sets und die Blu Ray der Athener Konzerte. Weiterlesen

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Sturm und Drang. Zweiter Abend für “The Wall” in Hamburg.

 

 Nach dem erholsamen Zwischenstopp auf dem niedersächsichen Land (einschließlich “Matjesfest”) hatte ich noch das Glück einem Münchener Freund das Konzert am Samstag zu besuchen. Mein Begleiter ist -im Gegensatz zur sonstigen Sigg-Rocktours-Reisegruppe -vielleicht kein eingefleischter Fan, hatte aber, wie so viele junge Männer, mehr als ausreichend Zeit mit ”The Wall”-Album, -Film und -Gitarrentabulatur verbracht und konnte nundas Stück aus Waters’ Sturm und Drang-Phase und damit erstmals ein Pink Floyd bzw. Pink Solo Konzret live erleben. Weiterlesen

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Roger Waters The Wall in Hamburg

Roger Waters Hey You 10.06.2011 in Hamburg

Nach einigen Wochen Pause, in denen wir uns u.a. auch mit der Technik der Wall Tour auseinandergestezt haben, machte sich Sigge-Rocktours wieder zu einem The Wall Konzert auf. Diesmal ging es nach Hamburg, in die O2 World, die bei unserem letzten Besuch zu Roger Waters Hamburg Colour-Line Arena, 19.04.2007 noch “Color Line Arena” hieß. Weiterlesen

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Behind the Wall – Die Technik von Roger Waters The Wall Produktion


Da sigge-rocktours dieses Jahr zu einigen von Roger Waters The Wall Konzerten reist, wollen wir uns einmal mit der Technik der Tour beschäftigen. Schon vor dreißig Jahren setzen Pink Floyd mit der The Wall Tour Meilensteine, die in vielerlei Hinsicht erst wieder von Roger Waters aktueller Tour übertroffen wurden. Das perfekte Zusammenspiel von Musik, Filmen und Spezialeffekten, die eine durchgängige Geschichte erzählen und den Inhalt des Albums nicht nur visualisieren, sondern auch zu materialisieren, führte zu einem Konzerterlebnis, das seiner Zeit weit voraus war. Weiterlesen

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Roger Waters: The Wall XXL in Arnheim

Das Warten hatte ein Ende: Nach einer US-Tour im Vorjahr, die umfangreich auf Youtube & Co dokumentiert wurde, konnten Oliver und ich es kaum noch erwarten, ein The Wall Konzert live zu erleben. Schließlich hatte Mark Fisher gerade erst davon berichtet, wie einzigartig das Live-Erlebnis eines Konzertes ist, und kein Youtube Filmchen das wiedergeben kann, was man live erlebt.

So machten wir uns auf nach Arnheim. Arnheim war schon 2007 unsere Wahl für eines der DSOTM-Tour Konzerte von Roger Waters. Ein Stern vor dem VIP-Eingang im Gelredom erinnert an dieses Konzert. In den Niederlanden sind die Konzertkarten etwas günstiger als in Deutschland (etwa 20%) und Arnheim ist von uns aus leichter zu erreichen als Köln und somit immer eine willkommene Alternative.

In Arnheim erwartete uns eine XXL Version von The Wall. Die Mauer, normalerweise rund 80m breit, musste aufgrund der Größe des Gelredoms in Arnheim, der rund 35.000 Zuschauer fasst, deutlich verlängert werden. Weiterlesen

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Der “Mark-Knopfler-isierung” erfolgreich aus dem Weg gehen – David Gilmour Tourauftakt 2006 in Dortmund und Hamburg

Das mit Spannung erwartete erste Konzert am 11.03.2006 im Konzerthaus Dortmund war wohl das »kleinste« der On an Island Tour (abgesehen von den ”irregulärern” Geburtstags- / Mermaid- / Abbey-Road-Shows). Das Konzret zum Auftakt in einem Saal vor nur 1000 Leuten war schon sehr intim und “low-key” für DG/PF-Verhältnisse. Der zweite Teil des Abends war dann auch ganz im Sound und Geiste von Pink Floyd in Ihrer frühen Hochphase von 1970 – 73: Bei den leisen Stellen war das Publikum muksmäuschenstill und andächtig – so sollte es sein. Weiterlesen

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Das rumpelnde Herz

The National, Columbiahalle, Berlin, 25.02.2011

The National waren für mich die Entdeckung des Jahres 2010 und damit war ich verdammt nochmal spät dran. Das aktuelle Album “High Violet” ist bereits das fünfte wird inzwischen im Radio rauf- und runtergespielt, das Konzert in der Columbiahalle war ohne Plakatierung und große Werbung sofort ausverkauft.

Das Konzert war druckvoll und knackig, Die Band präsentierte sich routiniert und spielte ein kompaktes Set von etwa 100 Minuten Länge. Insgesamt kam die Musik live druckvoller, wüster und schrammeliger als auf Platte. All Mitglieder sehr schick und altersgerecht gekleidet, fühlte mich ein bisschenan Element of Crime erinnert: Die könnten auch als Volkshochschul-Lehrer durchgehen und haben auch alle bestimmt noch einen zweiten Job für das Leben nach / neben der Bühne in der Hinterhand. Jetzt mal mit Ausnahme desDrummers, der aussah, als käme er grade vom Fußballplatz: Mit drei extrabreiten roten Schweißbändern an dem Armen und Schweißstirnband (!) saß er hinter den Drumset. Weiterlesen

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Australian Pink Floyd Show in Hannover: Schwein gehabt!

Als Warm-Up Programm für die anstehende Roger Waters Europa-Tour, tourt derzeit wieder die Australian Pink Floyd Show durch Europa. Um möglichst authentisch zu wirken, hat man sich wie die großen Vorbilder kürzlich mit dem Management und dem Gitarristen überworfen. Nun gibt es auch noch die British Pink Floyd Show, die zwischenzeitlich auch verkündete, die Australien Pink Floyd Show habe sich aufgelöst und touren jetzt unter dem Namen British Pink Floyd Show. Kommt einem irgendwie bekannt vor.
Die Aussi-Floyd kommen in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr kurz nach Jahresbeginn in die AWD-Hall nach Hannover. Diesmal im Gepäck: Quad-Sound, 3D-Filme und das übliche Greatest-Hits Programm, Weiterlesen

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Pink Floyd 1994 in Hannover

Dieses ursprünglich für den 23. August geplante Konzert, fand tatsächlich am 16. August statt, da später in der Tourplanung ein weiteres Zusatzkonzert in Hannover am 17. August nachgeschoben wurden, das allerdings zu einer verregneten Angelegenheit werden sollte.

Nach dem Kölner Konzert am 2. August, das wir aus den ersten Reihen miterleben durften, gab es hier für uns ein ganz andere Perspektive. Diesmal saßen wir auf der Tribüne gegenüber der Bühne. Später erlebten wir noch das Konzert in Gelsenkirchen aus der Mitte des Innenraums. Beruhigende Feststellung: Auf Pink Floyd Konzerten gibt es praktisch kaum schlechte Plätze. Die Show erreicht einen an den unterschiedlichsten Stellen auch in riesigen Stadien, und jeder der drei Positionen hatte ihren speziellen Charm.

Eine große Auswahl hatten wir auch gar nicht. Damals (im Dezember 1993) musste man nehmen, was der lokale Tickethändler an Karten zugeteilt bekam. Bei uns war es eben die Tribüne Block F Süd. Eine stadionweite Saalplanbuchung gab es damals noch nicht. Dafür gab es noch hübsche, individuelle Tickets für die einzelnen Konzerte. Weiterlesen

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Roger Waters Holmdel 1999

Nachdem im Frühjahr 1999 plötzlich unter der Domain www.rogerwaters.com kurze Statements auftauchten wie “Roger Waters to tour in 1999?”,gab es für uns keine Diskussion: Da mussten wir dabei sein! Und so plante ich zusammen mit Henning einen zweiwöchigen USA Trip. Wir begannen mit ein paar TagenSightseeing in New York für die wir ein festes Hotel gebucht hatten und suchten danach von Tag zu Tag eine neue Bleibe mit unserem Mietwagen. Wir verbrachten schöne Tagein New York, Washington undPhiladelphia und sahen insgesamt drei Konzerte der In The Flesh Tour.

Unser Berliner Freund Thomas, werdender Vater und Häuslebauer in dieser Zeit, stieß für vier Tage zu uns um das Konzert imPNC Bank Arts Center in Holmdel und in Wantagh Jones Beach mit uns zu sehen.

Wir trafen unsin New York. Sigge-Rocktours hatte ihm ein Zimmer im gleichen Hotel organisiert. Weiterlesen

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U2 270° in Hannover

U2 Stage in Hannover 2010

U2 Stage in Hannover 2010

Nachdem ich im Vorjahr das Berliner Konzert von U2 wegen der Hochzeit eines Kollegen ausgelassen hatte, ergatterte Oliver im Dezember zwei günstieg 40 Euro Tickets für das Konzert in Hannover. Naja, ergatterte… es wurde ja immer viel Show gemacht um die U2 Ticketverkäufe. Während die Vertigo – Tour tatsächlich dazu führte, dass das Shopsystem von CTS-Eventim nicht nur im Web sondern auch in den Filiale zusammenbrach, konnte man Tickets für die 360-Tour sowohl 2009 als auch 2010 noch bequem Tage für vor dem Konzert kaufen. Die Deutschlandkonzerte waren 2010 auch nicht ausverkauft. In Hannover waren ganze Blocks mit Planen abgehängt.

Nachdem mich die Konzertmitschnitt U2 360 Live At Rose Bowl nur mäßig begeistert hat, und auch Hennings Beschreibung des 2009er Berliner Konzertes ehr zurückhaltend war, hatte ich keine großen Erwartungen an das Konzert, was ja generell eine gute Voraussetzung ist. An die Qualitäten der Popmart-Tour, die ich damals auch hier in Hannover erleben durfte,  werden U2 vermutlich eh nie wieder heranreichen. Weiterlesen

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U2 360° in Berlin

Am 18. Juli besuchte ich das U2-Konzert im Berliner Olympiastadion. Nach dem mich das „Vertigo“-Konzert im Jahr 2005 enttäuscht hatte, wollte ich dieses Mal eigentlich gar nicht gehen – ein Freund war verhindert und trat mir seine Karte ab. Das Stadion war am Ende voll besetzt, wobei noch viele Tickets vor der Tür unter Kaufpreis verkauft wurden, es wurden angeblich auch einige verschenkt. Unsere Plätze waren weit von der Bühne entfernt und boten einen guten Überblick über die gesamte Schüssel. Dank hochauflösender Videotechnik und ordentlichem Ton war es aber ganz angenehm, sich das Ganze aus der Entfernung anzuschauen. Die Bühnenarchitektur ist schon sehr beeindruckend, die vier Arme des Bühnendaches wirken sogar einigermaßen filigran. Im senkrechten Pylon der Anlage sind einige eindrucksvolle Lichtanlagen und ein ellipsoider Videoscreen, der sich wie ein Thrombosestrumpf nach unten strecken kann, untergebracht. Dem geneigten Pink Floyd-Fan fielen natürlich gleich die „Blütenkelch“ –Regenschirme auf, die die 1977er “In The Flesh“-Bühne vor Regen und Sonne schützen sollten – ursprünglich ein Entwurf des Architekten Frei Otto. Weiterlesen

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Lachshäppchen mit Heather Nova

Ich hatte das Glück, Heather Nova noch auf dem – meiner Meinung nach - Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens live zu erleben. Rückblickend muss man sagen, dass bereits mit dem Album Siren ein Stillstand zu erkennen war. Alles was danach kam war eine mir unverständliche Hinwendung zum Mainstream und Easy-Listening-Sound. Ob Sinneswandel oder von gierigen Plattenbossen dazu gedrängt mag dahin gestellt sein. Das Album South verärgerte zahlreiche Fans, da es durch eine Kopierschutz auf einigen CD-Playern gar nicht abspielbar war. Dabei war der Inhalt in meine Augen (und Ohren) der beste Kopierschutz.

Aber das kam alles später. An diesem 26. April 1998 war die Welt noch in Ordnung. Die Plattenfirma hatte eine kleine Promotour zum Erscheinen des neuen Albums organisiert, bei der das Album Siren im Rahmen kleiner Konzerte mit echten Fans der Presse vorgestellt werden sollte. Die beiden Deutschlandkonzerte waren schnell ausverkauft. Da ich damals auch als freier Mitarbeiter eine Zeitung tätig war, kam ich in den Genuss eines Platzes auf der Gästeliste (was übrigens nicht mein üblicher Weg ist um an Konzertkarten zu kommen. Abgesehen von diesem Konzert und einem Fish Konzert in Bielefeld, habe ich nie von meinen Presseverbindungen profitiert). Weiterlesen

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Kraftwerk im Kraftwerk

Volkswagen hatte zu den Moviementos in die Autostadt geladen. Zu diesem Anlass sollten Kraftwerk im alten Heizkraftwerk drei Konzerte geben, die in wenigen Minuten ausverkauft waren. Kurz vor den Konzerten kamen relativ unbeachtet noch einige zusätzliche Karten in den Verkauf, von denen wir uns drei sicherten, um Henning zum Geburtstag zu überraschen. So trafen wir uns von Westen (Herford) und Osten (Berlin) kommend auf halbem Weg in Wolfsburg um Kraftwerk zu sehen. Für einen Pink Floyd Fan ist ein altes Kraftwerk natürlich der ideale Konzertort. Auf dem Gelände der Autostadt lief alles sehr entspannt ab. Die meisten Besucher wussten wohl gar nichts von dem anstehenden Konzert. Im Einlassbereich gab es auch praktisch kein gedränge. Entspannte Leute, die über geharkten Kies vorbei an den freundlichen VW Mitarbeitern zur Schimmpontonbrück flanierte, die auf dem Weg zum alten Kraftwerk passiert werden musste. Weiterlesen

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Roger Waters Hamburg Colour-Line Arena, 19.04.2007

It means a lot to us.

Das Waters-Konzert in der Hamburger Colorline Arena hat mir sehr sehr gut gefallen – schön zu sehen, nachdem das einzige Deutschland-Konzert im letzten Jahr in Berlin nicht unbedingt zu Waters besten Momenten gezählt werden konnte.

Waters hat seine Dark Side of the Moon-Show kräftig überarbeitet und das hat der Sache gut getan: Das Lichtdesign ist jetzt sehr zurückhaltend aber präzise und effektvoll. Die Filme sind jetzt überwältigend und bilden eine schöne erzählerische Klammer für das ganze Set. Gut das der Lichtzaun hinter den Musikern verschwunden ist, ebenso wie die kreisförmige Traverse mit Lampen, (die wohl im letzten Jahr für den nötigen Floyd-Wiedererkennungswert sorgen sollte). Erstaunlich fand ich allerdings, dass die Anordnung und Art der neuen Beleuchtung fast exakt der On an Island Tour von Gilmour entsprachen – was einmal gut war, kann zweimal wohl nicht schlecht sein. Marc Brickman ist ein Meister seines Fachs und erzeugt mit einfachen Mitteln tolle Bühnenbilder: zum Beispiel einen Wald aus schlanken, weißen Lichtstelen bei CN (Erinnerte mich an eine ähnliche Sequenz im zweiten Teil von Echoes bei Gilmour 2006). Weiterlesen

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Roger Waters Gelredome 05.05. 2007

Things Have Changed.

Waters spielte in Arnheim im „Gelredome“, dem dortigen Fußballstadion. Es handelt sich dabei um ein überdachtes Fußballstadion ohne nennenswerte architektonische Gestaltung und Atmosphäre mit einer Kapazität von 25.000 Zuschauern. Der Innenraum war eng „gepackt“, es könnten meiner Meinung nach auch gut 30.000 oder noch mehr Zuschauer gewesen sein. Damit ist Waters’ „Dark Side of the Moon“-Tour endgültig (nach Südamerika jetzt auch in Europa) im Stadionformat angekommen. Weiterlesen

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Roger Waters Jones Beach 1999

Jones Beach ist ein Badestrand auf Long Island. Zu ihm gehört eine Konzertarena, deren Bühne quasi im Wasser steht. Die Zuschauer sitzen auf einer Halbrunden Tribühne am Strand und haben so einen Grandiosen Ausblick auf die Bühne, das Meer und das dahinter aufragende Manhatten. Vor dem Konzert können sich die Konzertbesucher am Strand vergnügen:

Arne und Henning vor der Jones Beach Arena

 Eine grandiose Kulisse für ein grandioses Konzert. Die meisten Eindrücke der drei Konzerte der In The Flesh Tour, die wir 1999 in den USA gesehen haben stammen daher von diesem Konzert. The Powers That Be, nur auf der 99er Tour gespielt ist mir von diesem Abend besonders prägnant im Gedachnis geblieben.

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Snowy White erfährt, was er im Sommer macht

Snowy White tourte im Frühjahr 1999 mal wieder mit seinen White Flames durch Deutschland und machte, wie auch im Jahr zuvor, Station im Bielfelder dem Club Elfenbein. Wie im Jahr zuvor gaben die White Flames ein großartiges Konzert vor knapp 150-200 Zuschauern.

Es hat schon was, wenn die Band an der Bar vorbei durchs Publikum schlendert um in den Backstagebereich zu kommen. Nach dem Konzert schaffte ich es im Backstagebereich ein paar Worte mit Snowy zu wechseln. Gerade waren die ersten Hinweise auf eine mögliche Roger Waters US-Tour im Sommer aufgekommen. Ich fragte ihn, ob er davon gehört hätte, oder sogar in einer Form involviert sei. Bei der Frage sah er mich erst ungläubig an,

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U2 Popmart Hannover

Zusammen mit der ZOO-TV Zeit ist die Popmart-Ära für mich der Höhepunkt der Karriere von U2 gewesen. Danach ging es abwärts. Viele U2 Fans mochten diese Phase der Band nicht, doch ich denke, mit der Popmart Tour haben zu zum letzten mal eine wirklich überwältigende Show auf die Beine gestellt, die eine Aussage hatte und als ganzes in sich geschlossen wirkte. Weiterlesen

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Pink Floyd 2. August 1994 Köln

Am 2. August 1994 besuchte ich zusammen mit meinem Bruder das Pink Floyd-Konzert im Müngersdorfer Stadion in Köln. Ich war sechzehn und es sollte meine erste Pink Floyd-Show sein und das erste Stadionkonzert, das ich sah. Mein Bruder hatte die Band schon 1989 an gleicher Stelle auf der „Another Lapse“-Tour gesehen und mich mit seiner Begeisterung für die Musik angesteckt.

Wir wollten uns nicht schonen und setzten uns nach dreistündiger Anfahrt erstmal weiter drei Stunden vor den Eingang um auf die Einlass zu warten. Nach den Kontrollen stürzten wir mit einigen hundert anderen Fans ins Stadion um in den „Front of Stage“ Bereich – so nennt man das heute, damals war es wohl eines der ersten Tourneen, die einen Sicherheitsbrecher ca. 30-40 Meter vor der Bühne hatten, Weiterlesen

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Pink Floyd 18.06.1989

18. Juni 1989, 18 Uhr, Köln, Müngersdorfer Stadion vor gut 20 Jahren. Noch drei Stunden bis zu meinem ersten Pink Floyd Konzert, meinem ersten Stadionkonzert, meinem ersten Konzert überhaupt. Hier stand ich nun, 16 Jahre alt, zusammen mit drei Schulfreunden in der knallenden Sonne und wartete voller Vorfreude. Seit Monaten fieberten wir diesem Ereignis entgegen. Kritzelten ständig Dinge wie “noch 72 Tage, 11 Stunden und 17 Minuten bis zum Konzert” auf das Schulmobiliar. Ein paar Monate zuvor hatte mich ein Freund mit in den Film “The Wall” geschleppt, der in der Kamera, einem Bielefelder Programmkino lief. Der Film haute mich um. Als ich dann ein paar Tage später das Album “The Wall” hörte, war ich ein zweites Mal platt: Das war nicht einfach eine Aneinanderreihung von Songs, kein Soundtrack, das war die akustische Version des Films, die deutlich VOR dem Film entstanden ist. Von da an war im vom Pink Floyd Virus infiziert.

Es war Ende 1988 und folgerichtig kaufte ich mir als erstes A Momentary Lapse Of Reason, gefolgt von Delicate Sound Of Thunder. Als die 89er Konzerte angekündigt wurden stand für mich fest: Da muss ich hin! Mit drei gleichgesinnten Schulfreunden machten wir uns an das Projekt 18.06.89. Weiterlesen

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