Er hat Wort gehalten!
Im vergangenen September hatte ich mit Kevin Morby bei seinem einzigen Deutschland Konzert in der Hamburger Hasenschaukel “vereinbart”, dass er zur Präsentation seines neuen Albums Still Life und der nächsten Tour, auch “bitte nach Berlin kommen möge”.
Puschen, die freundliche und geschmackssichere Bookingagentur aus Berlin Kreuzberg, machte das möglich, so dass auch Berlin, neben anderen deutschen Städten, in diesem Jahr auf dem Tourplan stand. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass ich in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Puschen Gigs sehen konnte und ich die Auswahl der Künstler sehr schätze. Alle hier aufzuzählen wäre unmöglich aber Codeine, Neutral Milk Hotel, Blouse, Scout Niblett, Kurt Vile, Jessica Pratt, Woods, Kevin Morby, Lower Dens waren großartig und viele mehr wurden von Puschen in der Stadt präsentiert.







Eigentlich hatte mich nur eine Konferenz in die Hauptstadt verschlagen. Da die lokale Sigge-Rocktours – Crew für den Abend schon einen Besuch im C-Club geplant hatte, schloss ich mich an und kam so zufällig in den Genuss meines ersten Gemma Ray Konzertes. Meine Mitstreiter waren durch das
Vornweg: Es war heiß! Das lag zum einen daran, dass sich der Klimatechniker des Privatclubs offenbar noch im verlängerten Wochenende befunden habe muss und natürlich an Ben Thatcher und Mike Kerr die sich mit einem furiosen Auftritt in der Stadt zurückmeldeten.
Wo vor über einem Vierteljahrhundert Waren des täglichen Bedarfs gekauft wurden, finden heute Konzerte statt. Großartig!
Ohrenstöpsel nicht vergessen – Mogwai sind in der Stadt! Erstaunlich, dass diese Band inzwischen ein Halle wie das Tempodrom füllen kann. Schließlich gibt es vornehmlich instrumentale Postrockmusik in Raketenstart-Lautstärke zu hören – eher nicht etwas für das breite Publikum. Aber dank der drei oder vier vergangenen Alben, auf denen die Stücke etwas weniger schroff, mit breiterer Instrumentierung und harmonischer daher kommen, haben sich Mogwai offenbahr neue Hörergruppen erschlossen, ohne die alten Fans zu verprellen.







