Wir blicken auf ein ereignisreiches Konzert- und Musikjahr zurück.

Meine Top 15 Alben 2018:

  1. Marianne Faithfull „Negative Capability“
  2. Die Nerven „Fake“
  3. Daniel Blumberg „Minus“
  4. Spiritualized „And Nothing Hurt“
  5. Khruangbin „Con Todo El Mundo“
  6. Karies „Alice“
  7. Anna von Hausswolff „Dead Magic“
  8. The Brian Jonestown Massacre „Something Else“
  9. Tess Parks & Anton Newcombe „Tess Parks & Anton Newcombe“
  10. Thee Oh Sees „Smote Reverser“
  11. Kikagaku Moyo „Masana Temples“
  12. Klaus Johann Grobe „Du bist so symmetrisch“
  13. Big Red Machine „Big Red Machine“
  14. Fenster „The Room“
  15. Cavern of Anti Matter „Hormone Lemonade

Die spannendsten 40 Auftritte in diesem Jahr für mich:

1,2,3

40. Klaus Johan Grobe– Festsaal Kreuzberg im Rahmen des Puschenfestes

39. Fenster- Lido (Record Release Gig)

38. Rolling Blackouts Coastel Service-Lido

37. Dead Meadow- Musik und Frieden

Desert Daze in Berlin!

36. Alvvays- SO 36

35. Friends of Gas/Gewalt– Berghain Kantine

Friends of Gas

34. Portico Quartett– Lido

33. The Myrrors- Urban Spree

Starkes Brett. Auch oder gerade wegen des „Teufelsgeigers“.

32. Häxxan -Urban Spree (Record Release Gig)

Häxxan

31. AG Form– Kaffee Burger im Rahmen des Torstraßenfestivals

30. Say Sue Me– Schokoladen

29. Martyn Heyne –Funkhaus Berlin

Sein Album „Electric Intervalls“ darf in keiner Plattensammlung fehlen. Das Funkhaus bildete den Rahmen für diese wunderbare Musik. Das Video unterstreicht das eindrucksvoll.

28. Big Red Machine – Funkhaus Berlin im Rahmen des People Festvials

People Festival

27. Sophia Kennedy- Roter Salon

Tolle Musikerin und betörende Stimme.

Sophia Kennedy

26. Folk Circle- Feist, Jenny Lewis, Alexi Murdoch and Luluc -Funkhaus Berlin im Rahmen des People Festivals

Saal 1 und der Folk Circle

25. The Liminanas- Festsaal Kreuzberg im Rahmen des Puschenfestes

Gegen 2 Uhr morgens war das Festival zu Ende. Erschöpft und doch zufrieden bis zum letzten Takt durchgehalten zu haben. Nie klang die französische Sprache schöner. Überzeugender Auftritt der Franzosen aus Perpignan.

24. Wolf Mountains – Monarch

23. Camera – Kesselhaus im Rahmen des Synästhesie Festivals

Synästhesie IV-Kesselhaus

22. Repetitor- Festsaal Kreuzberg im Rahmen des Puschenfestes

Einer der Höhepunkte des Puschenfestes. Die 3 Musiker aus Belgrad heizten dem Festsaal gehörig ein. Live ne Wucht. Hingehen.

21. Karies – Zukunft am Ostkreuz

Mit neuem Drummer ein guter Auftritt, wenngleich etwas kurz. Wort des Jahres: „Sommermorgentaunachtgestalt“.  (aus „Holly“)

20. Bon Iver, Erland Oye, Damien Rice and Sam Cohen –Funkhaus Berlin im Rahmen des People Festivals

Berührende Momente.  Justin Vernon (Bon Iver) spielte zunächst sein Lieblings-Jonny Cash Song in seiner echten Stimmfarbe, Erland Oye mit seiner zart-zerbrechlichen Stimme sang „seinen Song für Clara“ und der Reigen schloß sich mit Sam Cohen und seinem Vater, Leonhard Cohen, der vom Band mit „Listen to the Hummingbird, dont listen to me“ zu hören war. Grandios und einmalig.

19. Tess Parks – Urban Spree

Fabelhafte Musiker die Tess für Ihre Tour um sich vereinen konnte und ein wunderbares Konzert.

18. Jack White – Verti Music Hall

Besser als in Frankfurt/Main vor ein paar Jahren. Jack mit Band in Form. Carla Azar an den Drums der Dreh -und Angelpunkt.

17. Kikagaku Moyo – Lido

Der Sound der Sitar klang noch lange nach. Fernost in Berlin. Toll

16. King Gizzard and The Lizard Wizard- Astra

Erneut ein großartiger Abend der australischen Band.

15. Chelsea Wolfe –Kesselhaus im Rahmen des Pop Kultur Festivals

Ihr Berghain Auftritt im vergangenen Jahr hat mich nicht so recht überzeugen können. Im Kesselhaus umso mehr.

14. Cavern of Anti Matter – Volksbühne

Mit der Lässigkeit und Präzision von Joe Dillworth am Schlagzeug wird jeder Konzertbesuch von Cavern of Anti Matter zu einem Erlebnis, was jedoch nicht bedeuten soll, dass seine zwei kongenialen Mitstreiter weniger beeindrucken. Starkes Album und Live Präsentation.

13. Thee Oh Sees – SO36

So weit hinten habe ich im „Esso“ noch nie gestanden. Stehen müssen. Offenbar altersgerecht. Es war die großartigste “Hölle“ die man sich vorstellen kann. Ein Knäuel von Besuchern, die dem aggressiven Beat angestachelt folgten. Immer friedlich und immer in Bewegung. Raumgreifend. Der Boss der Band, John Dwyer an Gitarre und Gesang, war überzeugend aber die wirklichen Stars der Band sind die zwei Schlagzeuger und der Bassist. Die zwei beeindruckenden Drummer, die wie „Klone“ synchron den Beat vorgeben. Man konnte kaum die Augen von Ihnen lassen. Unheimlich. Fantastisch. Das Video belegt das eindrucksvoll.

Unbedingt Ansehen:

12. Gewalt- Maschinenhaus im Rahmen des Synästhesie Festivals

Das ist so irre, so absurd, so laut, so kaputt, so authentisch, so glaubwürdig. So großartig. Von den 3 Konzerten die ich von Gewalt in diesem Jahr sehen konnte, war das im Maschinenhaus das Beste. Trotz kurzer technischer Probleme, („Hey Dennis, DENNISSS so geht das nicht….was immer es ist, so ist es nicht richtig“-P. Wagner/Gewalt) war es ein umjubelter und atemberaubender Auftritt in einem vollgepackten Gewölbe in der Kulturbrauerei.

Noise-Punk on it´s best! „Die beste Band der Welt“ -P. Wagner.

Hier:

11. Khruangbin – Festsaal Kreuzberg/Astra

Mit Ihrem zweiten Album kamen sie gleich zweimal zurück in die Stadt. Beide Male beeindruckend. John Speer nicht nur mit der trendigsten Frisur sondern auch an seiner Stratocaster “gottgleich“.

10. Belle and Sebastian –Admiralspalast

Mein letztes Belle and Sebastian Konzert war 2011. Seitdem gingen wir getrennte Wege. Im Admiralspalast fanden wir wieder zueinander. „They were beautiful“.

09. Balmorhea- Funkhaus Berlin

Saal 1. Ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis dieser Band aus Texas.

08. Roger Waters- Mercedes Benz Arena

Pigs, Dogs! Alles richtig gemacht.

07. Anna von Hausswolff- Festsaal Kreuzberg und Kesselhaus im Rahmen des Popkulturfestivals

Mit „Dead Magic“ veröffentlichte Anna von Hausswolff ein Album, was mich nach 2013 wieder zu einem Ihrer Konzerte „lotste“. Und dann gleich doppelt. Gott sei Dank. Unglaublich gut:

06. Circuit des Yeux- Berghain/Kantine

Das war einer dieser Abende an denen man aufgewühlt und tief bewegt den Auftrittsort verlässt. Umhüllt von Dunkelheit konnte man Haley Fohr, die unter dem Künstlernamen Circuit des Yeux Musik macht, an diesem Abend auf der Bühne kaum erkennen. Doch das war überhaupt nicht notwendig, da Ihre Wucht und Erhabenheit durch ihren leidenschaftlichen Bariton ein Garant für ein unvergessenen Abend war. Ihre 2 Mitmusiker am Schlagzeug und Kontrabass ließen sie dennoch erstrahlen.

Extra Erwähnung : Großartiger Sound  in der Kantine.  

„Nobody said it was easy/But it was so easy/To stand alone/The breeze in my hair/The wind in my hair/A black fly coming round the bend“

05. Die Nerven – Festsaal Kreuzberg und Kesselhaus im Rahmen des Pop Kulturfestvials

Eine der Platten in diesem Jahr. Live wie immer ein Erlebnis. Hingehen.

04. Luna – Hamburg Nachtasyl

Endlich kamen LUNA mal nach Deutschland. Für ein Konzert. Und dann noch in die Nähe von Berlin. Die Wahl fiel auf das wunderschöne „Nachtasyl“ am Steintor in Hamburg und war der gebührende Rahmen für die Band aus den USA. Klein aber fein. Luna spielten ein famoses Konzert und auf dem Rückweg nach Berlin leuchtete das spätsommerliche Hamburg noch lang am Horizont.

03. The Brian Jonestown Massacre- Heimathafen Neukölln

Von den fünf Konzerten die ich auf Tour 2018 sehen konnte, war Berlin das beeindruckendste, wenngleich die Herbsttour mit Sara Neidorf an den Drums auch besonders und mit selten gespielten Songs ebenso spannend war.

02. Spiritualized- Kesselhaus im Rahmen des Synästhesie Festivals

Was für ein Booking von 8mmMusik, die bereits zum vierten Mal das Synästhesie Festival in der Stadt veranstalten und erstmalig in der Kulturbrauerei.

Spiritualized, die Band um „Spacemen“ John Pierce, spielten ihr aktuelles Album „And Nothing Hurt“ komplett und nach über 2 Stunden schweben durch Zeit und Raum endete das Festival weit nach Mitternacht. Mit einem breiten Lächeln empfing mich die kalte Nacht.

Fantastische 9-köpfige Band, sehr guter Sound, John seine Stimme berührend stark. Platz 2 in diesem Jahr.

„Ladies and gentlemen we are floating in space“

Platz 1 und Konzert des Jahres : Nick Mason – Tempodrom Berlin

Konzert des Jahres und im kommenden Jahr geht es weiter. Unsere Eindrücke dieser besonderen Konzerte in diesem Jahr.